Seit wenigen Tagen im Kino und schon ein Rekord: „Der Teufel trägt Prada 2“ ist mehr als nur eine Fortsetzung. Er ist ein Beweis, dass gute Geschichten altern dürfen. Ich hätte es selbst kaum geglaubt, aber ich finde: Teil zwei ist stärker als der erste vor zwanzig Jahren. Reifer. Tiefer. Berührender.
Miranda und Andrea: Eine neue Dynamik
Miranda Priestly, gespielt von Meryl Streep (76), und Andrea Sachs, dargestellt von Anne Hathaway (43), sind nicht mehr dieselben. Sie tragen noch immer Haltung, Stolz und perfekte Outfits. Aber zwischen den Blicken liegt plötzlich etwas anderes. Es geht nicht nur um Macht und Mode. Es geht um Respekt. Um Entwicklung. Um eine leise Form von Freundschaft. Da sind diese kleinen Sätze. Diese Sekunden, in denen niemand etwas sagt und doch alles spürbar wird. Nähe zwischen zwei Menschen, die grundverschieden sind und es wohl immer bleiben werden.
Miranda zeigt Herz
Und ja, sogar Miranda zeigt Herz. Kein weiches, kein sentimentales. Aber eines, das verstanden hat, dass Größe heute anders aussieht als früher. Wer 2026 noch immer seiner Assistentin Mantel und Tasche auf den Tisch wirft, hat nichts gelernt. Wer sie selbst aufhängt, schon. Auch die Mode ist wieder ein Ereignis. Jeder Look ein Statement, jede Szene ein Laufsteg. Man sitzt im Kinosessel und will plötzlich wieder Haltung zeigen und hohe Absätze tragen. Seit dem Abspann denke ich: Sneaker sind bequem. Aber High Heels sind ein Lebensgefühl.
Ein Dreamteam vor und hinter der Kamera
Selbst die kleinste Nebenrolle ist so fulminant besetzt, dass man besser nicht blinzelt. Sonst verpasst man einen dieser magischen Momente und Stars. Knapp zwei Stunden dauert der Film. Es fühlt sich an wie eine halbe. Ich wäre gern noch geblieben in dieser Welt aus Stoffen, Spannungen und stillen Gesten. Und ich werde mir den Film ganz sicher noch ein zweites Mal anschauen.
Fazit: Ein Upgrade fürs Herz
Manchmal ist eine Fortsetzung nur ein Aufguss. Manchmal ist sie ein Upgrade fürs Herz. „Der Teufel trägt Prada 2“ ist genau das: Ein Film, der die Herzen erwärmt und zeigt, dass wahre Größe in der Entwicklung liegt.



