Wien (Österreich) – Beim großen Eurovision Song Contest-Finale 2026 sorgte eine technische Panne für Aufsehen. Mitten im Auftritt von Tschechiens Kandidat Daniel Žižka (23), der seinen Song „Crossroads“ performte, flackerte das Bild plötzlich, die Kamera spielte verrückt – und dann fror die Übertragung für rund vier Sekunden komplett ein.
Technischer Defekt während der Liveshow
Millionen Zuschauer vor den Fernsehgeräten und in den Livestreams erlebten den Patzer live: Während der Performance von Daniel Žižka fiel kurzzeitig eine Kamera aus. Für etwa vier Sekunden blieb das Bild stehen – ausgerechnet mitten in der aufwendig inszenierten Bühnenshow. Kurz nach dem Auftritt kam die Erklärung vom Kommentator: Eine Kamera, die Daniel auf der Bühne einfing, hatte offenbar technische Probleme. Bei rund 30 Kameras auf der Bühne ein peinlicher Fauxpas für die Produzenten.
Fans fordern Song-Wiederholung
Auf X (ehemals Twitter) fragten Fans: Darf Tschechien jetzt noch einmal auftreten? Einige forderten sogar direkt eine Wiederholung. Ein User schrieb sinngemäß, laut EBU-Regeln könne Tschechien bei einer technischen Störung entscheiden, ob Daniel Žižka noch einmal performt. Ganz so einfach ist es jedoch nicht. Bei technischen Problemen liegt die Entscheidung nicht allein beim betroffenen Land. Die Kontrolle über die Liveshow haben der Executive Supervisor und die Produktionsleitung. Sie können eingreifen, wenn eine Panne die Performance massiv beeinträchtigt oder die faire Bewertung ernsthaft infrage stellt.
Wiederholung wäre ein absoluter Sonderfall
Ein kompletter Neustart eines Acts ist beim ESC allerdings die absolute Ausnahme. Kurze Bildausfälle oder kleinere technische Hakler reichen normalerweise nicht automatisch für eine Wiederholung. Zwar gab es in früheren Jahren bereits Wiederholungen bei Juryshows – doch das waren Sonderfälle. Eine Wiederholung gilt als unwahrscheinlich. Der Kamera-Blackout bei Tschechien bleibt trotzdem der größte Aufreger des Abends.



