Luke Grimes kehrt zurück: Neustart als U.S. Marshal und echter Papa
Nach dem Serientod von Patriarch John Dutton in Yellowstone schlägt für Kayce Dutton eine neue Ära an. Luke Grimes, der den Charakter sechs Jahre lang verkörperte, kehrt in der Paramount+-Serie Marshals zurück – diesmal als knallharter U.S. Marshal in Montana. Ohne Kevin Costner an seiner Seite wird Grimes endgültig zum Gesicht der nächsten Western-Generation.
Vom Ranch-Cowboy zum Gesetzeshüter
In Marshals verlässt Kayce Dutton die berühmte Yellowstone-Ranch und heuert als U.S. Marshal in Montana an. Statt Familienkonflikten steht nun die Verbrecherjagd im Mittelpunkt. Der Ex-Navy-SEAL bringt seine militärischen Fähigkeiten und Cowboy-Erfahrungen dorthin, wo sie am dringendsten benötigt werden: auf die Straßen und Highways des modernen Wilden Westens.
Im Interview erklärt Grimes: „Ich glaube, die meisten Menschen unterschätzen, wie viel Verantwortung diese Beamten tragen. Wie viele gefährliche Situationen täglich passieren – von denen wir gar nichts mitbekommen.“ Die Serie zeigt nicht nur Action und Verfolgungsjagden, sondern auch den starken Zusammenhalt innerhalb des Marshal-Teams, der den Schauspieler besonders beeindruckt hat.
Privates Glück in Montana
Während Yellowstone zum globalen Mega-Erfolg wurde, vollzog sich in Grimes' Privatleben eine tiefgreifende Veränderung. Aus dem Großstadt-Schauspieler in Los Angeles wurde ein Familienvater in einer beschaulichen 700-Einwohner-Stadt in Montana. „Während der Dreharbeiten habe ich meine Frau kennengelernt, wir haben ein Kind bekommen – mein Leben hat sich in diesen sechs Jahren komplett verändert. Und alles zum Guten“, berichtet der 42-Jährige.
Der plötzliche Ruhm rückte für ihn in den Hintergrund: „Es war das erste Projekt, das sich wirklich nach großem Erfolg angefühlt hat. Aber gleichzeitig habe ich gemerkt, was ich eigentlich will. Und das war eine Familie. Und ein Leben, das ein wenig langsamer wird.“ Die Vaterliebe hat nicht nur sein Privatleben, sondern auch sein Schauspiel verändert. „Jetzt, wo ich selbst ein Kind habe, verstehe ich diese Art von Liebe. Vorher konnte ich sie nur versuchen zu spielen“, erklärt Grimes.
Persönliche Note in der Serie
In Marshals ist auch Grimes' eigener Song „Haunted“ zu hören – ein sehr persönliches Stück über Verlust und Erinnerungen. „Er entstand unabhängig von der Serie. Aber als wir ihn unter die Szene gelegt haben, hat es plötzlich Sinn ergeben“, so der Schauspieler, der seine Liebe zur Musik in die Serie einfließen ließ.
Die neue Serie beweist, dass es auch ohne Kevin Costner weitergehen kann. Sein TV-Sohn bleibt Montana treu – sowohl auf dem Bildschirm als auch im echten Leben. Für Grimes steht dabei eine wichtige Botschaft im Vordergrund: „Ich halte es für wichtig, dass Männer Gefühle zeigen dürfen.“ Diese Verletzlichkeit prägt auch seinen Charakter Kayce in der neuen Serie.



