Der Dokumentarfilm "Für immer entspannt" von Thorsten Berrar porträtiert die Band Sportfreunde Stiller aus Germering. Der Film zeigt die Musiker Florian Weber, Peter Brugger und Rüdiger Linhof in ihrer typischen, ewig pubertierenden Art. Berrar gelingt es, die unbeschwerte Haltung der Band einzufangen, die seit Jahrzehnten mit lockerem Humor und eingängigen Melodien begeistert.
Eine Hommage mit kritischen Tönen
Der Film ist nicht nur eine Liebeserklärung an die Band, sondern auch eine kritische Auseinandersetzung mit dem Phänomen der ewigen Jugend. Die Zuschauer erleben die Musiker bei Proben, Auftritten und im privaten Umfeld. Berrar zeigt, wie die Sportfreunde Stiller es schaffen, trotz ihres Alters eine jugendliche Leichtigkeit zu bewahren. Gleichzeitig wird deutlich, dass diese Haltung auch ihre Schattenseiten hat – etwa wenn es um ernsthafte Themen wie Verantwortung oder Altern geht.
Die Band im Fokus
Im Mittelpunkt stehen die drei Bandmitglieder, die seit ihrer Schulzeit in Germering gemeinsam Musik machen. Der Film beleuchtet ihre Freundschaft, ihre musikalische Entwicklung und ihre besondere Dynamik. Dabei kommen auch Wegbegleiter und Fans zu Wort, die erklären, warum die Band bis heute so beliebt ist.
Die Dokumentation ist ab sofort in der ARD Mediathek verfügbar und bietet einen tiefen Einblick in das Leben einer Band, die sich dem Ernst des Lebens hartnäckig widersetzt. Kritiker loben den Film für seine authentische Darstellung, bemängeln aber stellenweise eine zu oberflächliche Behandlung der Themen.
Insgesamt ist "Für immer entspannt" ein unterhaltsamer und nachdenklicher Film, der sowohl Fans als auch Neulinge anspricht. Er zeigt, dass die Sportfreunde Stiller mehr sind als nur eine Partieband – sie sind ein Phänomen der deutschen Musikszene.



