Kristen Stewart verteidigt Einwanderer in Los Angeles und attackiert Trump-Politik
Die US-amerikanische Schauspielerin, Drehbuchautorin und Regisseurin Kristen Stewart hat sich am Dienstagabend in ihrer Heimatstadt Los Angeles mit einem deutlichen politischen Statement zu Wort gemeldet. Die 35-Jährige, die in der Vergangenheit bereits mehrfach Kritik an Hollywood geäußert hatte, richtete diesmal ihre Worte gegen die Einwanderungspolitik der Trump-Regierung.
„Das entspricht einfach nicht dem, was wir sind“
Am Rande einer Veranstaltung in Los Angeles wurde Stewart gefragt, was ihr „das Herz brechen“ würde, wenn es aus der kalifornischen Metropole verschwinden würde. Ihre Antwort ließ keinen Raum für Interpretationen: „Einwanderer.“ Die Künstlerin erklärte weiter, sie könne den Gedanken nicht ertragen, dass die Kultur, die sie zu dem gemacht habe, was sie heute ist, zerstört werde.
„Los Angeles ist meine Heimatstadt“, sagte Stewart, „und doch ist das so bedeutungslos im Vergleich zu dem, was die Menschen erleben müssen, deren Leben gerade vollständig entwurzelt und zerstört wird.“ Mit deutlichen Worten kritisierte sie die aktuelle politische Linie: „Das entspricht einfach nicht dem, was wir sind.“
„Los Angeles existiert nicht ohne uns alle“
Die Schauspielerin, die durch die „Twilight“-Saga weltberühmt wurde, stellte klar: „Los Angeles existiert nicht ohne uns alle.“ Mit diesem Statement positionierte sie sich eindeutig als Verteidigerin der multikulturellen Gesellschaft, die die Identität der Stadt prägt. Stewart betonte die essentielle Bedeutung von Einwanderern für das kulturelle Gefüge und die wirtschaftliche Vitalität der Metropole.
Ihre rhetorische Frage „Was sollen wir dagegen tun?“ unterstrich die Dringlichkeit, mit der sie die Thematik behandelt sieht. Die Künstlerin machte deutlich, dass sie die aktuelle politische Entwicklung als Bedrohung für die grundlegenden Werte der amerikanischen Gesellschaft betrachtet.
Zuspruch in sozialen Medien
In den sozialen Netzwerken erntete Stewart für ihr klares Statement breite Unterstützung. Eine TikTok-Nutzerin kommentierte: „Ich wusste, dass meine Königin mich nicht enttäuschen würde.“ Eine andere Userin schrieb unter Bezugnahme auf die „Twilight“-Filme: „Wir lieben dich, Loca!!!“
Weitere Kommentare lobten Stewart als „echtes LA-Girl“, das „aufgewachsen ist inmitten der wunderbaren Beiträge von POC und LGBTQIA+“. Die positive Resonanz zeigt, dass ihre Positionierung bei vielen Menschen in den Vereinigten Staaten auf Zustimmung stößt, die die multikulturelle Identität von Städten wie Los Angeles schätzen und verteidigen wollen.
Mit ihrem politischen Engagement setzt Kristen Stewart ein Zeichen, das über die Unterhaltungsindustrie hinausreicht. Die Schauspielerin nutzt ihre prominente Plattform, um auf gesellschaftspolitische Missstände hinzuweisen und für eine inklusivere Gesellschaft einzutreten.



