Geister im Museum: Schamanin aus Tuwa zu Gast in Halle
Geister im Museum: Schamanin aus Tuwa in Halle

Die große Felltrommel schlägt am Ende des Vortrags. Ein tiefer, rhythmischer Klang aus gespanntem Tierfell und Holz füllt den Hörsaal des Landesmuseums für Vorgeschichte im Giebichensteinviertel, dem ältesten Viertel der Stadt. Das Trommeln soll den Hörenden Glück und Erfolg bringen.

Ein Workshop mit zwei Schamaninnen

Bei einem Workshop im Landesmuseum für Vorgeschichte geben zwei Schamaninnen einen Einblick in ihre Welt. Eine davon ist extra aus dem Süden Sibiriens angereist. Warum sie vor ihrer Arbeit erst einmal die Vorbehalte der Schamanin von Bad Dürrenberg ausräumen mussten.

Die Anreise aus Tuwa

Liudmila Oyun ist extra aus dem Süden Sibiriens nach Halle angereist, um mit Grit Einsiedel in ihre Arbeit als Schamanin einzuführen. Die beiden Frauen zeigten den Besuchern, wie sie mit Geistern kommunizieren und welche Rituale sie praktizieren.

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Die Schamanin aus Tuwa erklärte, dass sie zunächst die Vorbehalte der Schamanin von Bad Dürrenberg ausräumen musste. Diese hatte Bedenken, dass die sibirische Tradition nicht mit der lokalen vereinbar sei. Doch nach einem intensiven Austausch fanden die Frauen einen gemeinsamen Nenner.

Einblicke in die schamanische Arbeit

Die Teilnehmer des Workshops erfuhren, wie Schamanen mit Trommeln, Gesängen und Kräutern arbeiten. Sie lernten, dass die Trommel nicht nur ein Musikinstrument, sondern ein Werkzeug ist, um in andere Welten zu reisen. Die Schamanin aus Tuwa betonte, dass ihre Arbeit immer dem Wohl der Gemeinschaft dient.

Der Workshop endete mit einer Trommelzeremonie, bei der alle Anwesenden den Klang der Felltrommel erleben konnten. Viele Besucher zeigten sich tief beeindruckt von der spirituellen Erfahrung.

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