Droyßiger Kostümverein: Mietkosten fressen Mitgliedsbeiträge auf
Kostümverein Droyßig kämpft mit Mietkosten

Der Verein für historische Kostüme in Droyßig steht vor finanziellen Herausforderungen. Rund ein Dutzend Mitglieder zählt der Verein, der einen großen Fundus an Kleidern, Anzügen und anderer Ausstattung sein Eigen nennt. Genutzt werden dafür Räumlichkeiten oberhalb des Gemeindebüros am Schloss. Dafür entrichtet der Verein eine monatliche Miete von 50 Euro an die Gemeinde Droyßig.

Mietkosten belasten den Verein

Die Miete von 50 Euro pro Monat mag auf den ersten Blick gering erscheinen, doch für den kleinen Verein ist sie eine große Belastung. Wie ein Sprecher des Vereins betonte, verbrauchen die Mietkosten die kompletten Mitgliedsbeiträge. „Das verbraucht unsere kompletten Beiträge“, so die Aussage. Somit bleibt kaum Spielraum für andere Ausgaben oder Investitionen in die historischen Kostüme.

Gemeinde sucht nach Lösungen

Die Gemeinde Droyßig ist sich der Situation bewusst und möchte dem Verein entgegenkommen. Es wird nach Möglichkeiten gesucht, die finanzielle Last zu verringern. Eine Option wäre eine Reduzierung der Miete oder eine anderweitige Unterstützung. Die Gespräche zwischen Verein und Gemeinde laufen bereits, und beide Seiten hoffen auf eine baldige Einigung.

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Der Verein für historische Kostüme leistet einen wichtigen Beitrag zur kulturellen Vielfalt in Droyßig. Die historischen Gewänder werden bei verschiedenen Anlässen genutzt und bewahren das kulturelle Erbe der Region. Daher ist es im Interesse aller, dass der Verein weiterhin bestehen kann.

Zukunft des Vereins

Die Zukunft des Vereins hängt maßgeblich von der Lösung der Mietproblematik ab. Sollte keine Einigung erzielt werden, könnte der Verein in seiner Existenz gefährdet sein. Die Mitglieder hoffen jedoch auf eine positive Entscheidung der Gemeinde. Eine weitere Chance besteht darin, Fördermittel oder Spenden zu akquirieren, um die finanzielle Situation zu verbessern.

Der Fall zeigt, wie wichtig eine gute Zusammenarbeit zwischen Vereinen und Kommunen ist. Nur durch gemeinsame Anstrengungen können kulturelle Einrichtungen langfristig erhalten bleiben.

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