München – Dirigent Sir Simon Rattle hat den Bayerischen Maximiliansorden für Wissenschaft und Kunst erhalten. Die Auszeichnung wurde ihm von Ministerpräsident Markus Söder (CSU) verliehen. Söder bezeichnete den Orden als „Nobelpreis in Weiß-Blau“ und würdigte damit Rattles „herausragende Leistungen auf den Gebieten der Wissenschaft und Kunst“.
Rattle: „Gefühl, in Bayern zu Hause zu sein“
In seiner Dankesrede bestätigte Rattle, dass die Auszeichnung sein Gefühl verstärke, in Bayern zu Hause zu sein. BR-Intendantin Katja Wildermuth betonte, die Ehrung zeige, „wie tief Sir Simon Rattle nicht einmal drei Jahre nach seinem Amtsantritt im Herzen Bayerns angekommen ist und welch hohes Ansehen er als einer der weltbesten Dirigenten – zu Recht – in seiner künstlerischen Wahlheimat genießt“.
Söder lobt Charisma und Exzellenz
Ministerpräsident Söder lobte den Dirigenten für sein fesselndes Charisma, seine große Expertise und seine künstlerische Exzellenz und Begeisterungsfähigkeit. Dass Rattle nun dem Kreis der Ordensträger angehöre, sei eine „absolute Ehre“. Der Maximiliansorden ist eine der höchsten Auszeichnungen des Freistaats Bayern.
Rattles Karriere und der Orden
Sir Simon Rattle war unter anderem Chefdirigent der Berliner Philharmoniker und Musikdirektor des London Symphony Orchestra. Seit 2023 ist er Chefdirigent des Symphonieorchesters des Bayerischen Rundfunks. Bisher wurde der Bayerische Maximiliansorden an 256 Persönlichkeiten verliehen, jedoch ist die Zahl der lebenden Ordensträger auf 100 begrenzt. Mit Rattle gibt es derzeit 95 Träger.



