Volksbühne sagt Uraufführung von Jonathan Meese nach Tod seiner Mutter ab
Volksbühne sagt Meese-Uraufführung ab

Die Berliner Volksbühne hat die für den 12. Juni geplante Uraufführung von Jonathan Meeses Inszenierung „Alaska Kid“ abgesagt. Grund sei ein Trauerfall in der Familie des Künstlers, wie das Theater mitteilte. Meeses Mutter Brigitte war kürzlich verstorben.

Meese wollte Jack-London-Erzählungen auf die Bühne bringen

Das Stück basiert auf Erzählungen des Schriftstellers Jack London. Neben Jonathan Meese sollten auch Lilith Stangenberg und Martin Wuttke auf der Bühne stehen. Der Untertitel lautete: „Meese, Stangenberg, Wuttke on Ice. Drei Grünschnäbelchen auf Goldsuche“. Die Proben waren bereits im Gange, als die traurige Nachricht eintraf.

Nachruf im „Spiegel“ auf die „Erzmami der Liebe“

Bereits im April hatte Meese im Nachrichtenmagazin „Der Spiegel“ einen Nachruf auf seine Mutter veröffentlicht. Darin schrieb der 56-Jährige: „Du bist nun verschollen! Du bist nun Feenstaub und Sternenstaub!“ und „Du bist nun in die ewigen Jagdgründe der Kunst entschwunden und dort in die Totalstkunst eingegangen!“ Er würdigte sie als „Erzmami der Liebe“ und „Chefin der Kunst“. Die Volksbühne steht derweil vor einem Umbruch: Nach dem Tod des bisherigen Intendanten René Pollesch übernimmt in der neuen Spielzeit Matthias Lilienthal die Leitung des Hauses.

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