„Bares für Rares“: Designer-Hocker von Herzog & de Meuron überrascht
Designer-Hocker bei Bares für Rares

Die beliebte ZDF-Sendung „Bares für Rares“ begeistert seit Jahren mit außergewöhnlichen Raritäten und spannenden Versteigerungen. In der Ausgabe vom 15. Mai 2026 stand ein besonderes Highlight im Mittelpunkt: Ein Designer-Hocker des renommierten Schweizer Architekturbüros Herzog & de Meuron, hergestellt in Zusammenarbeit mit dem Familienunternehmen Vitra. Das Möbelstück aus dem Jahr 2005 besteht aus verleimtem Birkenholz, dessen weiße Lackierung im Laufe der Zeit an einigen Stellen vergilbt ist. Trotz dieser Gebrauchsspuren handelt es sich um ein markantes Beispiel moderner Möbelkunst mit skulpturaler Wirkung.

Der Weg zum Verkauf

Das Ehepaar Susanne und Thomas aus Gallin in Mecklenburg-Vorpommern brachte den ungewöhnlichen Hocker zu Horst Lichter in die Sendung. Die Expertise des Teams bezifferte den Wert auf 350 bis 450 Euro, wobei in vergleichbaren Fällen auch Preise bis zu 1.000 Euro erzielt wurden. Die Verkäufer hatten sich ursprünglich 350 Euro erhofft. Im Händlerraum entbrannte ein lebhafter Bieterwettstreit, der den Preis kontinuierlich in die Höhe trieb. Schließlich erhielt ein Händler das Objekt für 550 Euro – deutlich über der Schätzung. Die Verkäufer zeigten sich mit diesem Ergebnis ausgesprochen zufrieden und freuten sich über den erfolgreichen Verkauf ihres Erbstücks.

Weitere Raritäten der Sendung

Bronzefigur „Tänzerin mit Flöte“ von F. Rosse (1888)

Johanna und Gabi aus Großenbrode an der Ostsee präsentierten eine detailreiche Bronzefigur einer jungen Frau, signiert von Franz Rosse und datiert auf das Jahr 1888. Die Figur zeigt eine elegante, antikisierend gekleidete Tänzerin mit Schmuck, die auf einem Sockel aus marmoriertem Naturstein steht. Die Expertenschätzung lag bei 1.000 bis 1.400 Euro. Im Händlerraum wurde die Skulptur schließlich für 800 Euro verkauft, womit die Verkäufer zufrieden waren.

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Familienmedaillon, doublé mit Emaille (um 1880)

Sophia und ihre Großmutter Vera aus Wörthsee brachten ein historisches Medaillon mit, das seit mehreren Generationen in Familienbesitz war. Das vergoldete Stück entstand vermutlich um 1880 und zeigt typische gravierte Rosenmotive sowie feinste Emaille-Arbeit. Die Expertin schätzte den ideellen und materiellen Wert auf circa 100 Euro. Nach einer lebhaften Bietrunde wurde das Medaillon für 100 Euro verkauft, wobei die Verkäuferinnen zufrieden waren.

Saphir-Brillantring in 750er Weißgold (1970er Jahre)

Monika und Norbert aus Worms stellten einen eleganten Weißgoldring mit einem etwa 1 Karat schweren Saphir und umlaufenden Diamanten vor. Der Saphir wies eine etwas dunkle Farbe mit leicht grünlichen und ungleichmäßigen Farbzonen auf, während die Diamanten von hoher Qualität waren. Die Expertenschätzung lag bei circa 800 Euro. Im Händlerraum entwickelte sich ein spannender Bieterwettstreit, der bei 950 Euro endete. Die Verkäufer waren mit dem erzielten Preis sehr zufrieden.

Große Bildplatte mit Rhein-Motiv von Villeroy & Boch (1897)

Romanus aus Wermelskirchen bot einen dekorativen Schau-Teller aus Feinsteinzeug von Villeroy & Boch an, der die Burg Rheinstein zeigt. Die Bildplatte wurde 1897 hergestellt und im Familienbesitz weitergegeben. Die Expertenschätzung lag bei 150 bis 240 Euro. Nach einem kurzen Bietergefecht wurde der Teller für 160 Euro verkauft, wobei die Verkäuferseite mit dem Ergebnis zufrieden war.

Ob und für wie viel Geld die Stücke über den Händlertresen gingen, erfahren Sie in der heutigen Folge von „Bares für Rares“ um 15:05 Uhr im ZDF.

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