Supermodel Heidi Klum (52), die ungekrönte Modekönigin von Cannes, bezaubert an der Côte d’Azur mit einem neuen Star an ihrer Seite: ihrem winzigen Hund Fritz. Der sieben Monate alte Vierbeiner ist kaum größer als eine Handtasche und wiegt gerade einmal 1,3 Kilogramm. Dennoch sorgt er für große Emotionen. BILD traf das ungewöhnliche Duo während der Filmfestspiele zu einem exklusiven Interview.
Fritz: Der kleine Hund mit großen Auftritt
Heidi Klum trägt trotz eines Muskelfaserrisses weiße High Heels zu einem cremefarbenen Etuikleid. Auf ihrem Schoß räkelt sich der flauschige Fritz, dessen weiches Fell perfekt zu ihrem Outfit passt. Die Blondine schwärmt von ihrem neuen Begleiter: „Fritz ist total brav. Wir haben ihn gestern zum ersten Mal geduscht. Ich dachte, er würde sich wehren, aber er stand ganz ruhig da. Mit nassem Fell sieht er aus wie eine kleine Ratte – seine Haut ist pink unter den Haaren.“
Heidis Geheimnisse über Fritz
Auf die Frage nach Friz Lieblingsessen antwortet Heidi: „Eigentlich darf man das nicht machen, aber ich gebe ihm gelegentlich Stückchen von meinem Essen. Wenn ich Steak habe, entferne ich die Gewürze, oder er probiert Huhn, Fisch oder Thunfisch aus Salat Niçoise. Er isst nur winzige Mengen.“ Der Hund belle kaum, nur wenn sein Spielzeug feststeckt. „Er ist sehr easy“, so Klum.
Fritz reist überall mit. „Ich nehme ihn einfach mit. Wenn ich den Koffer packe, wird er kurz hektisch, aber sobald er seine Travel Bag sieht, weiß er: Ich darf mit.“ Heidi ist überzeugt, dass der adoptierte Hund seine Rettung spürt: „Er ist sehr dankbar und freut sich extrem, wenn ich wiederkomme.“
Die bewegende Adoption
Heidi entdeckte Fritz an einer temporären Adoptionsstelle in New York. „Er war der Letzte von fünfzig Hunden, den keiner wollte. Er war in keinem guten Zustand – roch schlecht, war verwahrlost und verfilzt. Man weiß nicht genau, welche Rassen er mischt – vielleicht Papillon, Malteser oder Chihuahua.“
Schutz vor großen Vögeln
Zu Hause muss Heidi auf Fritz besonders aufpassen, da sie zwei größere Hunde hat. „Wir haben ein riesiges Grundstück, aber es gibt große Vögel, die kleine Hunde greifen und wegfliegen. Deshalb lasse ich ihn draußen nie alleine.“ Ihr Mann Tom Kaulitz war anfangs skeptisch: „Ein Schoßhund sei uncool, meinte er. Aber ich finde es süß: Ein gestandener Mann mit so einem kleinen Babyhund.“
Heidis Verletzung und positive Einstellung
Vor Cannes zog sich Heidi einen Muskelfaserriss zu. „Ich bin für einen Werbespot in Barcelona einen Berg hochgelaufen, plötzlich zog es in der Wade. Ich konnte nicht mehr auftreten. Ich habe gekühlt, gewärmt, Cremes benutzt und bin mit Krücken gelaufen. Aber es wird besser. Natürlich trage ich trotzdem High Heels – ich passe auf und laufe langsamer. Meine gute Cannes-Laune lasse ich mir nicht verderben.“
Früher empfand sich Heidi manchmal als zu kurvig, weil das im Job nicht gefragt war. „Aber eigentlich habe ich mich immer gemocht. Die Meinungen von anderen waren das Problem.“ Ihr Geheimnis für Ausstrahlung: „Eine positive Einstellung zum Leben. Wenn man glücklich ist und das Gute sieht, sieht man das auch im Gesicht.“



