Glamouröse Adels-Premiere im Münchner Arri-Kino
Ein exklusiver Kreis von 600 Gästen versammelte sich am Montag, dem 2. März 2026, in der Astor-Filmlounge des Arri-Kinos in München zu einer besonderen Filmpremiere. Geladen hatte Ludwig Prinz von Bayern, der künftige Chef des Hauses Wittelsbach, der als Executive Producer den preisgekrönten Film "Nawi – Dear Future Me" präsentierte. An seiner Seite waren seine Gattin Sophie-Alexandra Prinzessin von Bayern und die Mit-Produzentin Katja Eichinger, Witwe des Filmlegenden Bernd Eichinger.
Prominente Gäste aus Adel und Gesellschaft
Die Veranstaltung glich einem Who-is-who des deutschen und europäischen Adels. Unter den Anwesenden befanden sich das amtierende Oberhaupt des Hauses Bayern, Franz Herzog von Bayern, mit seinem Partner Thomas Greinwald, sowie der Ex-Rennfahrer Leopold "Poldi" von Bayern mit Gattin Ursula. Auch Prinz Marcello von Bayern, Prinz Philipp zu Oettingen-Wallerstein und Fürst Franz Albrecht zu Oettingen-Spielberg gaben sich die Ehre. Aus dem griechischen Königshaus war Prinz Philippos von Griechenland und Dänemark mit Frau Nina anwesend, ebenso wie Graf Alexander Fugger von Babenhausen mit Ehefrau Gabriella. Die kenianische Hauptdarstellerin Michelle Lemuya Ikeny komplettierte die illustre Runde.
Film thematisiert Zwangsehen in Turkana
Der Film "Nawi – Dear Future Me" spielt in der abgelegenen Region Turkana in Ostafrika und erzählt die Geschichte eines 14-jährigen Mädchens, das von Vater und Onkel in eine Zwangsehe mit einem älteren Mann gedrängt werden soll. Trotz ihrer hervorragenden schulischen Leistungen und dem Wunsch, ein Gymnasium in Nairobi zu besuchen, sieht sie sich mit traditionellen Zwängen konfrontiert. Prinz Ludwig von Bayern, der sich seit Jahren mit seinem Projekt "Learning Lions" für die Region engagiert, betonte im Gespräch mit der AZ die Intention des Films: "Man muss diese Mädchen nicht nur aus der Ehe retten, sondern ihnen auch eine Perspektive, eine Schulbildung und eine weiterführende Bildung geben. Das ist wichtig, damit sie nicht in eine sklavenähnliche Situation als Geburtsmaschinen geraten."
Mit der Produktion wollen die Macher auf die nach wie vor massive Problematik der Zwangsheirat in Turkana aufmerksam machen und zum Umdenken anregen. Prinz Ludwig setzt sich bereits seit Längerem mit Herzblut dafür ein, den Menschen in Turkana durch kostenlose Ausbildungen eine bessere Zukunft zu ermöglichen. Der Film, der ab dem 5. März bundesweit in den Kinos zu sehen ist, dient somit nicht nur der Unterhaltung, sondern auch als wichtiges Medium der Aufklärung und Sensibilisierung für eine drängende soziale Herausforderung.



