Agentin erinnert sich an verstorbenen Schauspieler Thorsten Hamer (†43): „Er sagte: ‚Es geht mir gut, ich bin stark!‘“
Agentin über Thorsten Hamer: „Er sagte: ‚Ich bin stark!‘“

Agentin erinnert sich an verstorbenen Schauspieler Thorsten Hamer (†43): „Er sagte: ‚Es geht mir gut, ich bin stark!‘“

Er war ein Publikumsliebling, ein gnadenlos guter Komödiant und ein Mensch mit einem riesengroßen Herzen. Vor allem war Schauspieler Thorsten Hamer aber eines: viel zu jung, um im Alter von nur 43 Jahren zu sterben. In bewegenden Worten erinnert sich seine langjährige Agentin an den „Landarztpraxis“-Star.

Plötzlicher Tod nach kurzer, schwerer Krankheit

Mara Winzer, die Thorsten Hamer seit über sechs Jahren betreute und eng mit ihm verbunden war, sagt: „Es kam alles sehr überraschend und plötzlich. Thorsten starb am 8. Februar nach kurzer, schwerer Krankheit in Solingen im Kreise seiner Familie.“ An welcher Krankheit Hamer genau litt, möchte Winzer aus Respekt vor seiner Familie nicht öffentlich machen. Doch die Krankheit überraschte ihn 2025 plötzlich während der Dreharbeiten zur zweiten Staffel der beliebten Sat.1-Vorabendserie „Die Landarztpraxis“, sodass er sofort aussteigen musste. Der Solinger spielte 151 Episoden lang den Koch Matti und hatte sich damit in die Herzen der Zuschauer gespielt.

„Er wollte nicht aufgeben“ – Kampf bis zum Schluss

Hamer kämpfte, wollte nicht aufgeben – und liebte seinen Beruf so sehr, dass er im Herbst sogar noch im Kinofilm „10 Blocks“ (produziert von Dr. Alice Brauner, 60) neben deutschen Stars wie Christian Berkel (68) und Axel Prahl (65) drehte. Im Herbst 2026 soll der Streifen in die Kinos kommen. In dem Historiendrama über das KZ Auschwitz spielte Hamer einen SS-Mann, eine Rolle, die sein schauspielerisches Spektrum unterstrich.

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Agentin Winzer berichtet: „Er wollte nicht aufgeben. Er war überglücklich, voller Zuversicht, dass alles wieder gut werden würde. ‚Es geht mir gut, ich bin stark!‘, sagte er noch zu mir. Ein Hauch von Zuversicht und Hoffnung war spürbar. Und ich ermutigte ihn immer wieder, nicht aufzugeben, stark zu bleiben, zu kämpfen. ‚Ja, das mache ich, ich verspreche es dir‘, beruhigte er mich immer.“ Doch die Krankheit war stärker als sein Wille und seine Kraft.

Erinnerung an einen vielseitigen Künstler

Woran sich seine Fans und Kollegen erinnern sollen, beschreibt Mara Winzer mit liebevollen Worten: „Wir alle werden Thorsten als liebenswerten, humorvollen und professionellen Kollegen in Erinnerung behalten, der immer ein offenes Ohr für die Probleme anderer hatte.“ Hamer war, was viele gar nicht wussten, nicht nur im TV präsent, sondern auch als Heinz-Erhardt-Darsteller unschlagbar. Seine Paraderolle als Heinz-Erhardt-Double brachte ihm besondere Anerkennung, etwa 2012 in der großen Heinz-Erhardt-Revue „Was bin ich wieder für ein Schelm“ in der Komödie in Düsseldorf.

Winzer beschreibt in rührenden Worten: „Und wenn die Sterne mehr als sonst vom Nachthimmel funkeln und zwei besonders stark funkeln, dann sind es ganz bestimmt Thorsten Hamer und Heinz Erhardt, die im Himmel, zusammen auf der Bühne stehen und das himmlische Publikum erfreuen.“ Diese poetische Vorstellung spiegelt die tiefe Verbundenheit wider, die viele mit dem verstorbenen Schauspieler empfanden.

Ein Vermächtnis der Herzlichkeit und Professionalität

Thorsten Hamer hinterlässt eine Lücke in der deutschen Unterhaltungsbranche. Seine Agentin betont, dass er trotz seines jungen Alters bereits ein reiches künstlerisches Erbe geschaffen hat. Von der Vorabendserie bis zum Kinofilm zeigte er seine Vielseitigkeit, und sein Engagement für Kollegen und Projekte wird in Erinnerung bleiben. Die Trauer in Solingen und darüber hinaus ist groß, doch die Erinnerungen an seine warmherzige Art und sein Talent werden fortbestehen.

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