Rätselraten um US-Schauspieler: Hat Jim Carrey ein Double zur Preisgala geschickt?
War das wirklich Jim Carrey, der bei der Verleihung der César-Awards in Paris einen Ehrenpreis entgegennahm? Diese Frage beschäftigt die Medienwelt seit dem Auftritt des Schauspielers, der kaum wiederzuerkennen schien. Nun hat sich die César-Akademie zu den Gerüchten geäußert und klare Worte gefunden.
Auftritt löst Debatte aus
Alles begann mit einem scheinbar unbeschwerten Termin: Jim Carrey, 64, reiste am vergangenen Donnerstag nach Paris, um bei der César-Verleihung den Ehrenpreis persönlich in Empfang zu nehmen. Das Publikum applaudierte ihm minutenlang, und Carrey bedankte sich in einer Ansprache auf Französisch, wobei er seine französischen Vorfahren erwähnte. Doch schnell rückte nicht sein Talent, sondern sein verändertes Äußeres in den Fokus. Die Augen, Wangen und Stirn wichen stark vom bekannten Leinwandbild ab, was Spekulationen über ein mögliches Double auslöste.
César-Akademie mischt sich ein
In die anhaltende Debatte hat sich nun Gregory Caulier, der Generaldelegierte der César-Akademie, eingeschaltet. In einer Erklärung an das Branchenblatt Variety bezeichnete er die Gerüchte als ein „Nicht-Thema“. Caulier betonte, Carreys Auftritt sei authentisch und ein „historischer Moment“. Der Schauspieler habe sich monatelang vorbereitet, einschließlich Rücksprachen zur Perfektionierung seiner französischen Aussprache. Zudem sei Carrey mit seiner Partnerin, Tochter, Enkel und zwölf engen Freunden angereist, was seine persönliche Anwesenheit unterstreiche.
Offizielle Bestätigung und Reaktion
Ein Sprecher Carreys bestätigte gegenüber dem People-Magazin knapp: „Jim Carrey nahm an der César-Verleihung teil, wo er seinen Ehrenpreis entgegennahm.“ Caulier erinnerte in seiner Stellungnahme an Carreys Großzügigkeit und Eleganz während des Events. Der Schauspieler, bekannt durch Filme wie „Ace Ventura – Ein tierischer Detektiv“ und „Die Maske“, bleibt somit im Mittelpunkt der Aufmerksamkeit, nun jedoch mit geklärten Fakten.



