Köln-»Tatort« mit Max Giermann: Satire über Kinderfernsehen und öffentlich-rechtliche Selbstzerfleischung
Köln-Tatort: Max Giermann als enthemmter Kinderfernsehonkel

Köln-»Tatort« mit Max Giermann: Wenn der Kinderfernsehonkel enthemmt

Im neuesten Köln-»Tatort« übernimmt der bekannte Imitator Max Giermann eine Hauptrolle als TV-Moderator, der ein Doppelleben führt. Vor der Kamera präsentiert er sich als lustiger und kinderfreundlicher Onkel, doch hinter den Kulissen entpuppt er sich als wahres Scheusal. Diese Darstellung bietet eine scharfe und unterhaltsame Satire auf die oft kritisierte Selbstzerfleischung im öffentlich-rechtlichen Fernsehen.

Eine vergnügliche Kritik am Medienbetrieb

Die Episode, die am 10. April 2026 ausgestrahlt wurde, nutzt Giermanns Talent zur Imitation, um eine Figur zu schaffen, die an legendäre Schauspieler wie Klaus Kinski erinnert, jedoch in einem ungewöhnlichen Setting: einer Kindersendung. Der Tapir-Darsteller wird in der Handlung niedergemacht, was die Absurditäten und Widersprüche im TV-Geschäft aufzeigt. Christian Buß hat als Autor dazu beigetragen, dass dieser »Tatort« nicht nur als Krimi, sondern auch als gesellschaftskritischer Kommentar funktioniert.

Die Produktion des WDR, fotografiert von Martin Valentin Menke, fängt die düstere Komik perfekt ein. Durch diese Mischung aus Humor und Ernsthaftigkeit gelingt es der Folge, ein breites Publikum anzusprechen und Diskussionen über die Rolle des öffentlich-rechtlichen Rundfunks anzuregen.

Pickt After-Article-Banner — kollaborative Einkaufslisten-App mit Familien-Illustration
Breites Pickt-Banner — kollaborative Einkaufslisten-App für Telegram