Mr. T kehrt nach Jahren zurück: A-Team-Star bei Trauerfeier für Jesse Jackson
Mr. T nach Jahren zurück: A-Team-Star bei Trauerfeier

Mr. T kehrt nach Jahren zurück: A-Team-Star bei Trauerfeier für Jesse Jackson

Nach Jahren der Abwesenheit aus der Öffentlichkeit hat sich Laurence Tureaud, besser bekannt als Mr. T, wieder gezeigt. Der 73-jährige Schauspieler und Kultstar der 1980er-Jahre war bei der Trauerfeier für den verstorbenen Bürgerrechtler Reverend Jesse Jackson in Chicago zu Gast. Jackson, der am 17. Februar im Alter von 84 Jahren starb, galt als enger Weggefährte von Martin Luther King Junior und hinterlässt ein bedeutendes Vermächtnis in der amerikanischen Bürgerrechtsbewegung.

Trauerfeier mit prominenten Gästen

Die Zeremonie fand im Hauptquartier der Rainbow PUSH Coalition in Chicago statt und zog Tausende von Trauernden an, die dem Bürgerrechtler die letzte Ehre erweisen wollten. Unter den Rednern befanden sich gleich drei ehemalige US-Präsidenten, darunter Barack Obama, der eine bewegende Trauerrede hielt. Auch Musiklegende Stevie Wonder war vor Ort und sang zu Ehren des verstorbenen Priesters, was der Veranstaltung eine besonders emotionale Note verlieh.

Mr. T in ikonischem Outfit

Mr. T trug bei der Trauerfeier ein markantes Ensemble, das an seine glorreichen Tage erinnerte: ein Bandana mit amerikanischer Flagge, ein weißes Hemd, seine berühmten Goldketten und eine Weste im Flaggenmuster. Sein Gesicht verbarg er hinter einer schwarzen Sonnenbrille, während er mit anderen Trauernden sprach und Abschied nahm. Fotos zeigen ihn im Gespräch mit Mitorganisatoren der Veranstaltung, was seinen respektvollen Umgang mit der traurigen Gelegenheit unterstreicht.

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Vom A-Team-Star zum Prediger

Berühmt wurde Mr. T in den 1980er-Jahren durch seine Rolle als B.A. Baracus in der Kultserie Das A-Team, die bis 1987 lief und auch in Deutschland in der ARD ausgestrahlt wurde. Die Serie folgte einem Team ehemaliger Armee-Kommandos, die unschuldig verfolgt wurden, aber dennoch Menschen in Not halfen. Neben dieser ikonischen Rolle spielte Tureaud auch Clubber Lang in Rocky III, wobei seine markante Frisur und die Goldketten zu seinem unverwechselbaren Markenzeichen wurden.

Geboren in Chicago als jüngstes von zwölf Kindern, leitete er seinen Spitznamen von seinem Nachnamen ab, den er zunächst zu Tero verkürzte und später offiziell in T änderte. In einem Interview mit dem Playboy im Jahr 1983 erklärte er: Ich habe mich selbst zum Mr. T ernannt, damit jeder mich als Erstes mit ‚Mr.‘ anspricht. Das ist ein Zeichen des Respekts, welchen mein Vater, mein Bruder und meine Mutter nicht erfahren haben.

Gesundheit und aktuelles Engagement

In den 1990er-Jahren erkrankte Mr. T an Lymphknotenkrebs, der jedoch erfolgreich behandelt werden konnte. Diese Erfahrung stärkte seinen Gottesglauben, wie er damals betonte. Zuletzt war seine Stimme in der US-Version von Wolkig mit Aussicht auf Fleischbällchen zu hören. Heute ist der 73-Jährige unter anderem als Prediger aktiv und nutzt seine Plattform, um spirituelle Botschaften zu verbreiten.

Sein Auftritt bei der Trauerfeier für Jesse Jackson markiert eine seltene öffentliche Präsenz nach Jahren der Zurückgezogenheit und erinnert an seine bleibende kulturelle Bedeutung. Die Veranstaltung vereinte nicht nur politische und musikalische Größen, sondern auch eine Fernsehlegende, deren Einfluss bis heute spürbar ist.

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