Promi-Gala in historischer Münchner Kunstgießerei: Hochadel trifft auf glühendes Metall
Am 27. Februar 2026 verwandelte sich die Kunstgießerei München auf der Schleißheimer Straße in einen Schauplatz der High Society. Unter der Ägide von Medienexperte Ansgar Sommer versammelte sich eine illustre Gästeschar zur Vernissage und Sonderausstellung "Malerei, Skulpturen & New Art". Die Veranstaltung bot nicht nur Einblicke in die Werke von vier herausragenden Künstlern, sondern auch ein gesellschaftliches Spektakel mit prominenten Besuchern.
Historische Location als kreativer Schmelztiegel
Die Kunstgießerei München präsentierte sich an diesem Abend als lebendiges Kulturgut. Inmitten der historischen Werkstatt konnten die Gäste beobachten, wie aus bis zu 1200 Grad heißem Metall in mehreren aufwendigen Schritten Kunstwerke entstehen. Betreiber Aslan Göktepe, der das Familienunternehmen gemeinsam mit seinem Vater Hasan Göktepe leitet, führte durch die Räumlichkeiten und betonte: "Seit mehr als hundert Jahren ist die Gießerei an diesem Platz, inzwischen ist sie die letzte ihrer Art in München und ein Stück überliefertes Kulturgut, das wir hegen und pflegen."
Die Bedeutung der Gießerei zeigt sich an zahlreichen bekannten Werken, die hier ihren Ursprung haben:
- Die Bronze-Statue von Helmut Fischer alias Monaco Franze beim Café an der Münchner Freiheit
- Der fünfteilige Bronze-Brunnen "Kontinente" von Georg Brenninger an der Neuen Pinakothek
- Claus Nagelers Rossskulpturen am Rossmarkt
Künstlerische Vielfalt von klassisch bis zeitgenössisch
Die Ausstellung präsentierte Werke von vier komplett unterschiedlichen Künstlern. Besondere Aufmerksamkeit erhielten die voluminösen Bronze-Skulpturen des verstorbenen Christian Peschke, einem der bedeutendsten europäischen Bildhauer. Zeitgenössische Akzente setzte der Maler Max Mavior mit seiner "Pegasos"-Reihe, die geschickt zwischen klassischem Kunsthandwerk, moderner Pop-Art und High-Society-Ästhetik jongliert.
Prominente Gäste und teure Kunstkäufe
Unter den illustren Besuchern befand sich Franz-Liszt-Urenkelin und Unternehmerin Ewa Schnitzenbaumer, die in Begleitung ihres Ehemanns Benno Adolf und Toypudels Awa erschien. Die Unternehmerin erwarb sogleich ein fotorealistisches Gemälde des international erfolgreichen Künstlers Michael Fischer-Art für stolze 15.000 Euro. Das Werk zeigt James-Bond-Darsteller Daniel Craig mit dem Titel "Keine Zeit zu sterben".
Einen besonderen Auftritt hatte Schauspielerin und Dschungelcamp-Teilnehmerin Nicole Belstler-Boettcher, die ihren ersten öffentlichen Abend in München nach ihrer Australien-Rückkehr genoss. Strahlend erzählte sie: "Ich liebe Orte, wo Kreativität wieder spürbar ist – wie in der wunderbar verwunschenen Kunstgießerei hier, sogar mit Live-Performance. Das ist ein toller, erster offizieller Abend in München für mich!"
Die Künstlerin Kathleen Schmidt, deren Werke ebenfalls ausgestellt wurden, komplettierte das prominente Aufgebot. Die Vernissage entwickelte sich zu einem gesellschaftlichen Höhepunkt, der traditionelles Kunsthandwerk mit moderner Prominenz verband und die einzigartige Atmosphäre der letzten Münchner Kunstgießerei in den Fokus rückte.



