Neuer Stralsund-Krimi: Bauunternehmer startet blutigen Rachefeldzug nach Insolvenz
Im neuesten Fall der beliebten ZDF-Krimireihe "Stralsund" gerät ein verzweifelter Bauunternehmer auf die schiefe Bahn. Der Film mit dem Titel "Jetzt komm ich!" zeigt, wie tief ein Mensch fallen kann, wenn er sich betrogen und in die Enge getrieben fühlt. Die Ermittler aus Stralsund stehen vor einer ihrer gefährlichsten Herausforderungen, während gleichzeitig interne Veränderungen das Team erschüttern.
Ein Mann am Abgrund startet seinen Rachefeldzug
Detlev Schulte, gespielt von dem herausragenden Martin Brambach, war einst ein erfolgreicher Bauunternehmer. Doch seine Firma ist nun insolvent, er wurde bei seinem Herzensprojekt betrogen und sitzt auf einem Berg von Schulten. Diese persönliche und berufliche Katastrophe treibt ihn in einen Abwärtsstrudel, aus dem er keinen Ausweg mehr sieht. Statt sich seinem Schicksal zu ergeben, entscheidet er sich für einen drastischen Weg: Rache.
Sein Feldzug beginnt scheinbar harmlos in einer Hotelbar, wo er sich als reicher Mann ausgibt und allen Gästen einen Drink spendiert. Doch schnell zeigt sich seine wahre Absicht: Er sperrt drei arrogante Männer, die er in der Bar kennengelernt hat, in einer überhitzten Sauna ein. Zwei von ihnen überleben diese grausame Tat nicht. Damit hat Schulte eine blutige Spur gelegt, die Kommissarin Jule Zabek und ihr Kollege Tomasz Nowak rasch verfolgen.
Die Ermittler im Wettlauf gegen die Zeit
Während Schulte auf der Flucht ist und immer weiter eskaliert, müssen die Stralsunder Kommissare nicht nur den Täter stellen, sondern auch mit eigenen Herausforderungen kämpfen. Schulte entführt und misshandelt die Leiterin des Bauamts und plant schließlich, ein Werftsgebäude mit 75 Kilogramm Sprengstoff in die Luft zu jagen. Seinen völlig überforderten Sohn Hannes versucht er in seinen Racheplan einzubeziehen, mit den Worten: "Zwei Männer, eine Tat."
Kommissarin Jule Zabek, gespielt von Sophie Pfennigstorf, gerät selbst in extreme Gefahr. Bei der Verfolgung des Täters auf der hohen Rügenbrücke bei Stralsund kommt es zu einem dramatischen Handgemenge, bei dem Zabek in die Ostsee stürzt. Dieses traumatische Erlebnis verschweigt sie ihren Kollegen, obwohl es ihr körperlich und psychisch schwer zusetzt.
Interne Konflikte erschüttern das Ermittlerteam
Parallel zum spannenden Fall brodelt es im Stralsunder Polizeirevier. Der neue Polizeidirektor Axel Prick, dargestellt von Boži Kocevski, kündigt an, fortan nicht mehr nur aus der Ferne in Neubrandenburg zu regieren, sondern persönlich in Stralsund nach dem Rechten zu sehen. Seine Pläne: Strukturen verschlanken, neu organisieren und keine "einsamen Wölfe" mehr im Team dulden.
Besonders Kriminalhauptkommissar Karl Hidde, gespielt von Alexander Held, gerät unter Druck. Prick macht ihm unmissverständlich klar: "Ich habe immer ein offenes Ohr für Früh-Pension." Hidde kämpft nicht nur mit diesen beruflichen Herausforderungen, sondern auch mit alten Wunden - sowohl am Bein als auch am Herzen. Als er seine Ex-Frau und Mutter seines verstorbenen Sohnes wieder trifft, werden alte Konflikte neu entfacht, die ihn zu einer schwerwiegenden Entscheidung drängen.
Der Film "Jetzt komm ich!" bietet nicht nur einen spannenden Kriminalfall, sondern taucht tief in die psychologischen Abgründe seiner Charaktere ein. Die Zuschauer erleben, wie aus Verzweiflung blanker Hass werden kann und wie die Ermittler nicht nur einen Täter jagen, sondern auch mit ihren eigenen Dämonen kämpfen müssen. Ein Muss für alle Fans der Stralsund-Reihe, die am Samstag um 20.15 Uhr im ZDF oder bereits jetzt im ZDF-Streamingportal zu sehen ist.



