Supermodel Elle Macpherson: Gelassenheit bei Bodyshaming-Kommentaren
Elle Macpherson: Gelassen bei Bodyshaming-Kritik

Supermodel Elle Macpherson zeigt sich unbeeindruckt von Bodyshaming-Kritik

Das australische Supermodel Elle Macpherson hat in einem aktuellen Fernsehinterview auf abfällige Kommentare im Internet reagiert, die nach der Veröffentlichung ihrer neuen Unterwäschekampagne aufkamen. Die 61-jährige Model-Ikone, die einst wegen ihrer Traummaße den Spitznamen „The Body“ erhielt, gab sich dabei bemerkenswert gelassen und selbstbewusst.

Kritik nach Veröffentlichung der Bonds-Kampagne

Macpherson ist das Gesicht der neuen „Bases Flex“-Kampagne der australischen Marke Bonds, die Selbstbewusstsein und das Wohlfühlen in der eigenen Haut in den Mittelpunkt stellt. Nachdem Bilder des Shootings auf Instagram veröffentlicht wurden, äußerten sich zahlreiche Nutzer jedoch negativ über das Erscheinungsbild des Models. Einige Kommentatoren sprachen von „sonnengeschädigter“ Haut oder behaupteten, Macpherson sei „nicht wiederzuerkennen“.

Gleichzeitig erhielt die zweifache Mutter aber auch viel Zuspruch von Fans, die ihre natürliche Ausstrahlung lobten und sie weiterhin als „The Body“ feierten. Diese gemischten Reaktionen zeigen die polarisierende Wirkung, die öffentliche Auftritte von Models auch jenseits der klassischen Modelkarriere noch immer haben können.

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Jahrzehntelange Modelkarriere und neue Positionierung

Elle Macpherson blickt auf eine beeindruckende Karriere zurück, die sich über mehrere Jahrzehnte erstreckt. Sie präsentierte Mode für namhafte Designer von Christian Dior bis John Galliano und zierte die Cover renommierter Magazine von „Sports Illustrated“ bis „Vogue“. Diese langjährige Erfahrung in der Modebranche scheint ihr nun zu helfen, mit aktueller Kritik professionell umzugehen.

In der Sendung „Today“ des australischen Fernsehsenders Nine Network zeigte sich Macpherson jetzt gänzlich unbeeindruckt von den negativen Kommentaren. Ihre Haltung spiegelt einen reifen Umgang mit öffentlicher Kritik wider, der in Zeiten sozialer Medien besonders bemerkenswert ist.

Philosophie der Authentizität und Selbstakzeptanz

„Ich finde, was andere über mich denken, geht mich nichts an“, erklärte Macpherson in dem Interview. Diese Aussage unterstreicht ihre unabhängige Haltung gegenüber externer Bewertung. Sie führte weiter aus: „Wahre Schönheit bedeutet, zu 100 Prozent man selbst zu sein, völlig authentisch – wie auch immer man sich in diesem Moment ausdrücken möchte. Ohne Wenn und Aber oder Vielleicht. Und ohne Zustimmung von außen.“

Diese Philosophie der Selbstakzeptanz und Authentizität steht im Einklang mit der Botschaft der Bonds-Kampagne, die bewusst auf Inszenierungen von Perfektion verzichtet und stattdessen echtes Wohlbefinden in den Vordergrund stellt. Macphersons Aussagen bieten damit nicht nur eine persönliche Reaktion auf Bodyshaming, sondern auch einen Beitrag zur aktuellen Diskussion über Schönheitsideale und Körperbilder in der Modeindustrie.

Die Gelassenheit, mit der das Supermodel auf die Kritik reagiert, könnte als Vorbild für einen gesünderen Umgang mit öffentlicher Meinung dienen – besonders in einer Zeit, in der soziale Medien oft Plattformen für unreflektierte Urteile über das Aussehen anderer Menschen bieten.

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