Am Sonntag, den 17. Mai, beteiligen sich mehr als 100 Museen in Brandenburg am Internationalen Museumstag. Zahlreiche Häuser locken mit Mitmach-Aktionen, Sonderführungen und kostenlosen Eintritten. Das teilte das Kulturministerium mit. Kulturministerin Manja Schüle (SPD) würdigte das Engagement der Beschäftigten: „Mehr als 3.000 Brandenburgerinnen und Brandenburger bewahren Sammlungen, vermitteln lokale Geschichte, organisieren Veranstaltungen – und machen damit Museen zu Orten des Lernens.“
Programm in Potsdam und Brandenburg an der Havel
In Potsdam bietet das Alexandrowka Museum kostenlosen Eintritt sowie Märchenstunden und gemeinsames Musizieren. Am Nachmittag tritt auf dem Alten Markt ein Fanfarenzug auf. In Brandenburg an der Havel veranstaltet das Stadtmuseum eine „Spielzeug-Party“ in der Spielzeug-Ausstellung. Die Gedenkstätte Zuchthaus Cottbus gewährt ermäßigten Eintritt.
Zukunftsorientierte Museumsarbeit
Viele Einrichtungen haben spezielle Programme entwickelt, die zeigen, wie moderne Museumsarbeit aussieht. Der Museumsverband betont, dass der Aktionstag die Vielfalt und Innovationskraft der Museen hervorhebt. Der Internationale Museumstag wird jährlich vom International Council of Museums (ICOM) ausgerufen und in Deutschland sowie weltweit begangen.
Schirmherrschaft durch Bundesratspräsident
Die Schirmherrschaft übernimmt in diesem Jahr Bundesratspräsident und Bremer Regierungschef Andreas Bovenschulte (SPD). Er unterstreicht die Bedeutung der Museen für eine offene und demokratische Gesellschaft: „Wir haben allein in Deutschland mehr als 7.000 Museen und damit eine breite Vielfalt, die es unbedingt zu erhalten gilt.“ Museen seien lebendige Orte, die Wissen anschaulich, lehrreich, spannend und unterhaltsam vermitteln.



