„Come together“-Konzert in Prenzlau vereint 50 Profi- und Laienmusiker zu bewegendem Orchestererlebnis
Come together-Konzert vereint 50 Musiker in Prenzlau

Emotionale Klangwelten: Come together-Konzert begeistert Prenzlau

Der Prenzlauer Kultur- und Plenarsaal war bis auf den letzten Platz gefüllt, als 50 Liebhaber- und Profimusiker unter der Leitung von Jürgen Bruns, Chefdirigent des Preußischen Kammerorchesters, das beeindruckende Konzerterlebnis "Come together 2026" präsentierten. Dieses besondere Projekt demonstrierte erneut, wie Musik Menschen verbindet und generationenübergreifende Gemeinschaft stiftet.

Intensive Vorbereitung und familiäre Bindung

Das mitreißende Programm, das Jürgen Bruns mit großer Sorgfalt zusammengestellt hatte, stellte die Hobbymusiker vor anspruchsvolle künstlerische Aufgaben. Die intensive monatelange Vorbereitung, der Spaß am gemeinsamen Musizieren und das jährlich neu zusammenwachsende Ensemble beschreibt die Berliner Medizinerin Hélène Bretschneider als "musikalischen Kurzurlaub". Besonders bewegend war in diesem Jahr ihre Teilnahme gemeinsam mit ihren beiden Töchtern Lara (18) und Manon (14), die wie ihre Mutter Cello spielen.

"Dass beide Mädchen den Entschluss gefasst hatten, sich auch anzumelden, bedeutet mir sehr viel", betonte Hélène Bretschneider im Gespräch. Diese emotionale Verbindung war während des gesamten Konzerts spürbar, wenn sich Mutter und Töchter beglückte Blicke beim gemeinsamen Musizieren zuwarfen - Momente, die auch im Publikum tiefen Eindruck hinterließen.

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Vielfältiges Programm mit hohem künstlerischem Anspruch

Das Konzertprogramm bot eine beeindruckende Bandbreite an Werken mit hohem Wiedererkennungswert:

  • Engelbert Humperdincks Vorspiel zur Oper "Hänsel und Gretel"
  • Otto Nicolais Ouvertüre zur Oper "Die lustigen Weiber von Windsor"
  • Bedřich Smetanas "Vltava" (Die Moldau)
  • Pietro Mascagnis Intermezzo sinfonico aus "Cavalleria rusticana"
  • Johannes Brahms' "Tragische Ouvertüre"
  • Johann Strauß' Frühlingsstimmenwalzer

Besondere Höhepunkte bildeten die Darbietungen dreier Laien-Solisten: Jasmin Domschula und Ulrike-Julie Lenhardt harmonierten perfekt beim Doppelkonzert für zwei Violinen, während Robert Krause beim Solokonzert von Johann Sebastian Bach brillierte. "Es lohnt sich, bei seinem Instrument immer am Ball zu bleiben!", betonte Krause in seinen Dankesworten an Jürgen Bruns und das Preußische Kammerorchester.

Professionelle Unterstützung und technische Meisterleistung

Hélène Bretschneider hob im Gespräch besonders die exzellente Unterstützung durch die Profimusiker des PKO und die einfühlsame Leitung von Jürgen Bruns hervor. Die angenehme Atmosphäre während der Proben und die komfortable Unterkunft verstärkten den besonderen Charakter dieses musikalischen Projekts. Besondere Erwähnung fand Techniker Andreas Simon, der an diesem Nachmittag sein Debüt als Schlagzeuger gab und dafür im Dirigat eine Extra-Portion Aufmerksamkeit erhielt.

Jürgen Bruns dankte in seiner Moderation ausdrücklich seinem gesamten Team aus Büro, Agentur und Technik und betonte den außergewöhnlich hohen Aufwand für dieses einzigartige Projekt. Der herzliche Applaus des begeisterten Publikums und die Überreichung von Uckermärker Honig als Geschenk an die Laien-Musiker bildeten den perfekten Abschluss dieses gelungenen musikalischen Nachmittags.

Mit dem positiven Ausblick auf die nächste Auflage vom 19. bis 21. Februar 2027 endete ein Konzertereignis, das nicht nur musikalisch überzeugte, sondern auch zeigte, wie kulturelle Projekte Gemeinschaft stiften und regionale Identität stärken können. Die Verbindung von professionellem Anspruch und leidenschaftlichem Laienengagement schuf in Prenzlau einen unvergesslichen musikalischen Moment.

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