ESC 2026: Alle Finalsongs im Check – Wer gewinnt?
ESC 2026: Alle Finalsongs im Check

Ein ESC-Abend, 25 Lieder – und jede Menge Partywissen. Eine Sängerin steigt auf, eine andere stürzt ab – aber wer hat Siegchancen beim Eurovision Song Contest? Hier erfahren Sie alles, was Sie wissen müssen, auf welche Lieder Sie wetten könnten und wann die Pinkelpause passt.

Startnummer 01: Dänemark – Søren Torpegaard Lund: „Før Vi Går Hjem“

Der 27-Jährige von der Insel Fünen ist verlobt mit einem einstigen Kommilitonen aus dem Musiktheaterstudium. 2024 war er für den Danish Rainbow Award nominiert, der den Einsatz für bessere Lebensbedingungen für LGBTQ-Personen belohnt. Søren Torpegaard Lund wäre also ein würdiger Kandidat für eine Neuauflage der gelungenen Ausstellung „United By Queerness“, die gerade im Kulturzentrum Qwien die Geschichte des queeren Einflusses auf den ESC nachzeichnet. Weniger gelungen war dem ORF ein Einspielfilm zur queeren ESC-Geschichte beim zweiten Halbfinale: „Der taktloseste Beitrag des Jahres kam nicht von einem Teilnehmer, sondern von den Gastgebern“, ätzte der Kommentator des schwedischen Fernsehens.

Mit seinem Song, dessen Titel übersetzt „Bevor wir nach Hause gehen“ bedeutet, setzte sich Torpegaard Lund im dänischen Vorentscheid gegen Vorjahresteilnehmerin Sissal durch und zählte bei den Buchmachern zwischenzeitlich zu den Top-Favoriten. Die Begeisterung ist in der ESC-Woche in Wien ein wenig abgekühlt. Die Inszenierung der Tänzer, dichtgedrängt in einer durchsichtigen Kiste, ist auffällig. Søren Torpegaard Lund kann sein Musicaldarstellertalent mit Kajal und im Netzhemd zur Schau stellen. Der Song hat ansprechende Elektro-Beats und eine emotionalisierende, aufsteigende Melodie. Alles richtig so weit – aber es fehlt das gewisse Etwas zum Sieg.

Breites Pickt-Banner — kollaborative Einkaufslisten-App für Telegram

Aquarium-Faktor: 7/10
Siegchancen: 6/10

Weitere Kandidaten im Überblick

Der ESC 2026 in der Wiener Stadthalle bietet eine bunte Mischung aus Power-Balladen, Dance-Pop und experimentellen Klängen. Während Dänemark mit einem soliden Electro-Pop-Song startet, setzen andere Länder auf starke Stimmen oder spektakuläre Bühnenshows. Besonders im Rennen sind die Ukraine mit einer emotionalen Ballade und Schweden mit einem eingängigen Popsong. Die Buchmacher sehen derzeit eine enge Spitze, bei der sich die Favoriten immer wieder abwechseln.

Für die Zuschauer zu Hause empfiehlt es sich, die Pinkelpause geschickt zu legen: Am besten während der Auftritte von Ländern, die bei den Wetten weit hinten liegen, oder in den längeren Umbauphasen. So verpasst man keine der heißen Anwärter auf den Sieg.

Insgesamt verspricht der ESC 2026 ein spannendes Finale zu werden, bei dem am Ende der Daumen drücken und das Voting entscheiden. Ob Dänemark am Ende ganz oben steht, bleibt abzuwarten – die Konkurrenz ist stark.

Pickt After-Article-Banner — kollaborative Einkaufslisten-App mit Familien-Illustration