ESC 2026: Delta Goodrem, Finnland und Griechenland als Top-Favoriten
ESC 2026: Delta Goodrem, Finnland und Griechenland als Favoriten

Wien (Österreich) – Wer gewinnt den Eurovision Song Contest 2026? Am Samstagabend ab 21 Uhr startet das große Finale des größten Musikwettbewerbs der Welt. Die ARD überträgt das Spektakel live aus Wien. Bereits jetzt zeichnen sich drei klare Favoriten ab, die bei den Wettbüros und Fans ganz oben stehen.

Finnland mit Linda Lampenius und Pete Parkonnen

Auf Platz eins der Wettquoten liegt Finnland. Der Sänger Pete Parkonnen (36) und die Geigerin Linda Lampenius (56) begeisterten im Halbfinale mit ihrem Song „Liekinheitin“ (deutsch „Flammenwerfer“). Lampenius spielt ihre Geige live dank einer Ausnahmegenehmigung, während sie in rasantem Tempo über die Bühne rennt. Normalerweise ist beim ESC nur Gesang live erlaubt, alle Instrumente laufen vom Band. Linda Lampenius, die mit einem Anwalt verheiratet ist und zwei Kinder hat, bleibt trotz der positiven Prognosen bescheiden: „Es ist schön, aber wir denken nicht, dass wir bestimmt gewinnen werden. Es gibt so viele fantastische Künstler. Aber weil so viele Menschen an uns glauben, wollen wir sie nicht enttäuschen.“

Australien: Delta Goodrem auf Platz zwei

Delta Goodrem (41) aus Australien belegt mit ihrem Song „Eclipse“ den zweiten Platz der Wettquoten. Die erfahrene Sängerin ist kein Neuling im Showgeschäft, aber dennoch aufgeregt: „Absolut. Der Eurovision Song Contest ist eine Ikone für sich, und ich habe großen Respekt davor, in diese magische Welt einzutauchen.“ Sie richtet eine Bitte an das deutsche Publikum: „Könntet ihr bitte für mich abstimmen? Ich würde mich sehr geehrt fühlen und hoffe, dass euch mein Auftritt gefällt.“

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Griechenland: Akylas als Fanliebling

Auf Platz drei der Buchmacher rangiert Akylas (27) aus Griechenland. Er ist der absolute Fanliebling beim ESC. Seine Mützen mit dem Songtitel „Ferto“ sieht man in der ganzen Stadt. Sein Lied ist ein Partykracher, aber auch eine wichtige Botschaft: Er singt über Gier und Konsum und versteht sich als Stimme seiner Generation. Akylas wuchs in einem kleinen Dorf auf, wurde wegen seiner Homosexualität gemobbt und wusste bis vor Kurzem nicht, wie er seinen Lebensunterhalt bestreiten sollte. Jetzt jubeln ihm die Massen zu. „Ich bin in einer Finanzkrise aufgewachsen, es hat immer etwas gefehlt. Dieser Song ist für alle, die groß träumen, aber Angst haben, dass sie es nicht können, weil sie kein Geld haben.“

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