ESC 2026: Sarah Engels trotzt Startnummer 2 – zuversichtlich ins Finale
ESC 2026: Sarah Engels zuversichtlich ins Finale

Der Eurovision Song Contest 2026 in Wien ist eröffnet, und die deutsche Vertreterin Sarah Engels geht trotz einer wenig vorteilhaften Startnummer zuversichtlich ins Finale. Als Zweite muss die Kölnerin Sängerin gleich zu Beginn der Show auf die Bühne – eine Position, die oft als nachteilig gilt. Dennoch zeigt sie sich gelassen und optimistisch. In den vergangenen Tagen gab es zudem Proteste gegen die Teilnahme Israels, während die Buchmacher Finnland, Griechenland und Australien als Favoriten sehen.

Startnummer 2 für Deutschland

Pünktlich um 21 Uhr begann das große Finale in der Wiener Stadthalle. Sarah Engels eröffnete als zweite Künstlerin des Abends mit ihrem Song „Fire“. Die vollständige Starterliste umfasst 25 Teilnehmer, darunter Dänemark, Israel, Belgien, Albanien, Griechenland, die Ukraine, Australien, Serbien, Malta, Tschechien, Bulgarien, Kroatien, Großbritannien, Frankreich, Moldau, Finnland, Polen, Litauen, Schweden, Zypern, Italien, Norwegen, Rumänien und Österreich. Die Reihenfolge wird per Los bestimmt, und die deutsche Delegation zeigte sich mit der Zweitplatzierung zufrieden, auch wenn sie nicht ideal ist.

Buchmacher: Finnland, Griechenland und Australien vorn

Laut den Wettquoten vor dem Finale hat Deutschland nur geringe Chancen auf den Sieg. Als klare Favoriten gelten Finnland mit dem Duo Linda Lampenius und Pete Parkkonen („Liekinheitin“), Griechenland mit Akylas („Ferto“) und Australien mit Delta Goodrem („Eclipse“). Australien, das als außereuropäischer Gast teilnimmt, überzeugt seit Jahren mit starken Beiträgen. Die Buchmacher sehen Sarah Engels lediglich im Mittelfeld, aber die Sängerin lässt sich davon nicht entmutigen.

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Proteste gegen Israel-Teilnahme

Vor dem Finale demonstrierten in Wien mehrere Tausend Menschen gegen die Teilnahme Israels am ESC. Sie werfen den Veranstaltern Heuchelei vor, da Israel im Gegensatz zu Russland trotz des Gaza-Krieges teilnehmen darf. Die Demonstranten kritisierten die israelische Regierung und forderten einen Ausschluss. Die Polizei war mit einem Großaufgebot im Einsatz, die Kundgebung verlief jedoch weitgehend friedlich.

Boykott durch fünf Länder

Fünf Länder boykottieren den ESC 2026 aus Protest gegen Israels Vorgehen im Gazastreifen: Island, Irland, Slowenien, die Niederlande und Spanien. Besonders der spanische Boykott wiegt schwer, da Spanien ein großer Fernseh- und Musikmarkt ist und zu den erfolgreichsten ESC-Teilnehmern zählt. Auch Irland, das mit sieben Siegen zu den Rekordhaltern gehört, fehlt in diesem Jahr. Die Europäische Rundfunkunion (EBU) bedauert die Absagen, hält aber an der Teilnahme Israels fest.

Sarah Engels: Zuversichtlich mit Faultier-Maskottchen

Sarah Engels zeigte sich vor dem Finale bestens gelaunt. „Ich fühle mich gut“, sagte die 33-Jährige der Deutschen Presse-Agentur nach der letzten Generalprobe. Sie wird von ihrer Familie unterstützt: Ihre Mutter und ihr Bruder sind in der Halle, während ihr Mann zu Hause auf der Couch mitfiebert. Ein besonderes Maskottchen begleitet sie: ein Faultier, das auf der Couch im Green Room sitzen und die Daumen drücken wird. Engels hofft auf eine starke Performance und möchte das Publikum mit ihrer Stimme und ihrer positiven Ausstrahlung überzeugen.

Liveblog aus Wien

Der Liveblog zum ESC-Finale wird aus dem Hamburger Newsroom und der österreichischen Hauptstadt betrieben. Die Redakteure Felix Bayer, Arno Frank, Miriam Khan, Jonas Mielke, Anja Rützel, Alexander Schmitt und Nina Ulrich berichten über die Show, die Reaktionen und die Ergebnisse. Leser können mit Emojis reagieren und die Beiträge teilen. Der Blog bietet aktuelle Nachrichten, Hintergrundinformationen und Unterhaltung für alle ESC-Fans.

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