Sarah Engels muss beim Finale des Eurovision Song Contests in Wien für Deutschland als zweiter Act antreten. Die Sängerin wird mit ihrem Lied „Fire“ am Samstagabend auf der Bühne der Wiener Stadthalle stehen. Bereits im Halbfinale hatte sie außer Konkurrenz gezeigt, dass sie das Publikum begeistern kann. Doch ob die Zuschauer ihren Auftritt nach insgesamt 24 weiteren Liedern noch in Erinnerung haben, bleibt abzuwarten.
Umstrittener Auftritt Israels im Fokus
Direkt nach Engels tritt Israels Noam Bettan mit „Michelle“ auf. Israels Teilnahme steht wegen des Gaza-Kriegs in der Kritik. Fünf Länder boykottieren den Wettbewerb, und in Wien werden propalästinensische Kundgebungen erwartet. Volker Beck, Präsident der Deutsch-Israelischen Gesellschaft, kritisierte die Boykotteure scharf: Sie seien auf einem „antisemitischen, antizionistischen Trip“. Er kündigte an, solidarisch für Israel abzustimmen.
Frühe Startplätze für Favoriten
Griechenland, einer der Topfavoriten, tritt als sechster Act auf. Finnland, ebenfalls ein Favorit, hat mit Platz 17 einen späteren Start. Die Abstimmung beginnt jedoch bereits vor dem ersten Auftritt, und Vorjahressieger JJ gewann vom neunten Platz. Gastgeber Österreich schließt das Finale mit Cosmós „Tanzschein“ ab.
Im Finale kämpfen 25 Länder um den Sieg, mehr als 150 Millionen Menschen verfolgen das Spektakel. Zu den Favoriten zählen auch Rumäniens „Choke Me“ und Australiens Powerballade „Eclipse“. Dänemark, Bulgarien, die Ukraine, Norwegen, Malta, Zypern, Albanien und Tschechien sind ebenfalls qualifiziert.
Erfolg für ARD
Die ARD verzeichnet bislang steigende Zuschauerzahlen für die Halbfinale, wie „DWDL.de“ berichtet. Die Eurovision-Woche entwickelt sich für den Sender positiv.



