Vanessa Mai blickt auf 'Let's Dance' zurück: Verbissenheit kostete Sieg
Vanessa Mai: Verbissenheit kostete 'Let's Dance'-Sieg

Vanessa Mai analysiert ihre 'Let's Dance'-Niederlage: Verbissenheit als Hindernis

Derzeit fegen wieder Prominente über das Parkett der beliebten RTL-Tanzshow 'Let's Dance'. Im Jahr 2017 gehörte auch die Schlagersängerin Vanessa Mai zu den Teilnehmern und überzeugte mit herausragenden Leistungen. Dennoch musste sie sich im Finale knapp geschlagen geben. Jetzt äußert die 34-Jährige eine interessante Vermutung zu den Gründen für ihre damalige Niederlage.

Das denkwürdige Kopf-an-Kopf-Rennen von 2017

Die zehnte Staffel von 'Let's Dance' im Jahr 2017 bleibt vielen Zuschauern besonders in Erinnerung. Das spannende Finale zwischen Gil Ofarim und Vanessa Mai sorgte für Hochspannung bis zur letzten Sekunde. Obwohl die Sängerin in der Gesamtwertung mehr Jurypunkte sammeln konnte, ging der begehrte 'Let's Dance'-Pokal letztendlich an ihren Konkurrenten. Vanessa Mai hat nun eine klare Vorstellung, warum ihr damals nur der zweite Platz vergönnt war.

Verbissenheit als entscheidender Faktor

In ihrem gemeinsamen Podcast 'Schön laut' mit Lola Weippert sprach Vanessa Mai über ihre Erfahrungen. Sie gestand, erst in ihren Dreißigern eine gewisse Gelassenheit entwickelt zu haben, die ihr in jüngeren Jahren fehlte. 'Ich war die Verbissenheit in Person', so die ehrliche Einschätzung der Künstlerin. Diese Eigenschaft habe ihrer Meinung nach direkte Auswirkungen auf den Ausgang der Tanzshow gehabt.

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'Was meinst du, warum ich bei 'Let's Dance' nicht gewonnen habe?', fragte sie ihre Podcast-Kollegin. Heute könne sie die Entscheidung der Zuschauer absolut nachvollziehen: 'Die Menschen haben einfach nur diese Verbissenheit gesehen. Ich war schon sehr – in allem, was ich gemacht habe – krass verbissen, selbstkritisch, perfektionistisch. In einem sehr ungesunden Maß', räumte Mai ein.

Die Erkenntnis aus der Erfahrung

Vanessa Mai rät heute ausdrücklich von solcher Verbissenheit ab: 'Das ist nicht schön. Du verschwendest einfach nur Zeit damit', erklärte die Sängerin. Mit dem Ausgang der 'Let's Dance'-Staffel habe sie sich längst abgefunden. 'Es ist okay, ich bin happy, dass es in meinen Zwanzigern passiert ist, weil ich finde, so ab 30 – es wird nur geiler', meinte die 34-Jährige optimistisch.

Ihre heutige Einstellung zum Älterwerden ist positiv: 'Und ich freue mich über jedes graue Haar und ich freue mich über jede Erfahrung'. Die damalige Tanzshow mit Profitänzer Christian Polanc, bei der viele Darbietungen von der Jury mit der Höchstpunktzahl von 30 Punkten belohnt wurden, bleibt somit eine wertvolle Lebenslektion für die Künstlerin.

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