Musical-Premiere im Theater des Westens: Eine emotionale Reise in das Berlin der 90er Jahre
Am Samstagabend feiert das neue Musical „Wir sind am Leben – Das Berlin Musical“ seine lang erwartete Premiere im Berliner Theater des Westens. Das Werk des erfolgreichen Komponisten-Duos Peter Plate und Ulf Leo Sommer nimmt das Publikum mit auf eine bewegende Zeitreise in die wilden und prägenden 90er Jahre der Hauptstadt.
Persönlichstes Projekt des Erfolgsduos
Es handelt sich um das fünfte gemeinsame Musical der Autoren Plate und Sommer, die sich auch die Intendanz des Theaters teilen. Zum ersten Mal stammt die Grundidee vollständig von dem Komponisten-Duo selbst. Nach erfolgreichen Produktionen wie „Ku'damm 56“, „Romeo & Julia – Liebe ist alles“ oder „Die Amme“ beschreiben die Künstler dieses Werk als ihr bisher persönlichstes Projekt, das von eigenen Erlebnissen und tiefen Erfahrungen geprägt ist.
Das Musical thematisiert nicht nur die Euphorie und den Aufbruchsgeist jener Ära, sondern setzt sich auch mit ernsten Themen wie dem Tod auseinander. Es dient zugleich als eine besondere Würdigung für die verstorbene Sängerin Anna R., die gemeinsam mit Peter Plate das bekannte Duo Rosenstolz bildete.
Ein Denkmal für Musik, Geschichten und Gefühle
In der offiziellen Beschreibung wird „Wir sind am Leben“ als ein Denkmal und eine lebendige Erinnerung an die Musik, die Geschichten und die intensiven Gefühle der 90er Jahre charakterisiert. Das Stück erinnert dabei auch an alle Menschen, die in den 90er Jahren an den Folgen von Aids verstorben sind, und bewahrt so ein wichtiges Kapitel der Zeitgeschichte.
Zur Premiere haben sich zahlreiche Prominente aus der Musik- und Kulturszene angekündigt, die den roten Teppich beleben und an der anschließenden Party teilnehmen werden. Die Veranstaltung verspricht somit nicht nur künstlerische Höhepunkte, sondern auch ein gesellschaftliches Ereignis ersten Ranges.
Mit dieser Produktion setzen Plate und Sommer erneut ein Zeichen für die Kraft des Musicals, emotionale Tiefe mit unterhaltsamer Bühnenshow zu verbinden und ein Stück Berliner Identität für die Nachwelt festzuhalten.



