Joachim Löw weist Ghana-Gerüchte zurück: Keine Gespräche über WM-Coaching
Löw dementiert Gerüchte über Trainerposten in Ghana

Joachim Löw weist Ghana-Gerüchte entschieden zurück

Der frühere deutsche Bundestrainer Joachim Löw hat Medienberichte, die ihn als möglichen neuen Nationalcoach Ghanas für die Fußball-Weltmeisterschaft 2026 ins Spiel bringen, deutlich dementiert. Bei einem Auftritt bei Sky Sport stellte der 66-jährige Erfolgstrainer klar: „Mit mir hat offiziell niemand von Ghana gesprochen“. Damit reagierte Löw auf Spekulationen eines ghanaischen Fußballportals, das von positiven Verhandlungen zwischen dem nationalen Verband und dem Weltmeister-Coach von 2014 berichtet hatte.

Gerüchte über WM-Rückkehr entbehren jeder Grundlage

Das Portal hatte behauptet, der ghanaische Fußballverband habe Gespräche mit Joachim Löw aufgenommen, die vielversprechend verlaufen seien. Demnach soll der deutsche Trainer sogar „echtes Interesse“ an der Position gezeigt haben. Diese Darstellung wies Löw nun als vollständig haltlos zurück. Der Verband hatte sich nach der Niederlage gegen Deutschland mit 1:2 von Trainer Otto Addo getrennt, was die Suche nach einem Nachfolger auslöste.

Löws aktuelle Situation und zukünftige Pläne

Joachim Löw, der die deutsche Nationalmannschaft 2014 in Brasilien zum WM-Titel führte, hat seit seinem Abschied als DFB-Coach vor etwa fünf Jahren keine Trainerposition mehr übernommen. In einem früheren Interview mit Sky äußerte er sich zu seiner beruflichen Zukunft: „Ich möchte mich nicht in die Rente verabschieden, wenn es nochmal ein interessantes Angebot gibt, wo ich sage, das ist eine gute Perspektive“. Gleichzeitig räumte er ein, dass er aufgrund seiner langjährigen Erfahrung als Nationaltrainer naturgemäß immer mit solchen Positionen in Verbindung gebracht werde.

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Der erfahrene Coach betonte, dass Nationalmannschaften aufgrund seiner Expertise tatsächlich die beste Option für ihn darstellen würden. Dennoch unterstrich er, dass es im Fall Ghana keinerlei konkrete Kontakte oder Verhandlungen gegeben habe. Die Spekulationen entbehren damit jeder faktischen Grundlage.

Ghanas WM-Ausblick und Gruppengegner

Ghana wird bei der Fußball-Weltmeisterschaft 2026 in den USA, Mexiko und Kanada vom 11. Juni bis zum 19. Juli antreten. Die Mannschaft ist in eine anspruchsvolle Gruppe gelost worden, in der sie auf England, Kroatien und Panama treffen wird. Die Suche nach einem neuen Trainer gewinnt vor diesem Hintergrund natürlich an Bedeutung, doch Joachim Löw scheint nach aktueller Lage nicht in Frage zu kommen.

Die klare Dementierung des erfolgreichen deutschen Trainers beendet damit vorerst die Gerüchteküche um eine mögliche Rückkehr Löws auf die internationale WM-Bühne. Ob und wann der 66-Jährige tatsächlich wieder eine Trainerposition übernehmen wird, bleibt damit weiterhin offen und abhängig von konkreten, seriösen Angeboten.

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