Der britische König Charles hat seinen Staatsbesuch in den USA mit einem kurzen Abschied von US-Präsident Donald Trump beendet. Das Treffen dauerte lediglich sechs Minuten. Anschließend reisten Charles und Camilla zu einem Trip in die Appalachen weiter. Schon beim Bankett am Dienstag hatte Trump sich begeistert über den Monarchen geäußert. „Er ist in meinen Augen der größte König“, sagte der Präsident. Trump, der mit einem strikten Anti-Einwanderungskurs in den Wahlkampf gezogen war, verabschiedete die Wagenkolonne der Royals mit den Worten: „Großartige Menschen. Wir brauchen mehr solcher Menschen in unserem Land.“ Was genau er damit meinte, blieb unklar.
Höhepunkte der Reise
Höhepunkt des Staatsbesuchs war Charles’ Rede vor dem US-Kongress am Dienstag. Die Ansprache wurde von den Abgeordneten mit stehenden Ovationen gefeiert, obwohl der britische König zahlreiche heikle Themen ansprach, darunter den Kampf gegen den Klimawandel, die Unterstützung der Ukraine und die Bedeutung der Nato. Einen ausführlichen Bericht zu Charles’ Rede gibt es an anderer Stelle.
Besuche in New York und den Appalachen
Am Mittwoch besuchten die Royals die Gedenkstätte für die Opfer der Anschläge vom 11. September 2001 in New York. Anschließend verschaffte sich Charles einen Eindruck von einem nachhaltigen Landwirtschaftsprojekt in Harlem. Camilla wiederum feierte in einer New Yorker Bibliothek den 100. Geburtstag der Kinderbuchfigur Pu der Bär. Als letzte Stationen standen am Donnerstag der Besuch einer Zeremonie zum 250. Jahrestag der Unabhängigkeit von Großbritannien und ein Treffen mit Ureinwohnern in einem Nationalpark in den Appalachen auf dem Programm. Anschließend wollten Charles und Camilla ins britische Überseegebiet Bermuda im Atlantik weiterreisen.



