König Charles III. verzichtet vor US-Kongress auf politische Spitzen
Charles vermeidet Stress vor US-Kongress

Staatsbesuch in Washington: König Charles III. vermeidet politische Spannungen

Mit großer Spannung wurde die Rede von König Charles III. (77) vor dem US-Kongress erwartet. Vor ihm sprach erst ein einziger britischer Monarch vor dem mächtigsten Parlament der Welt – 1991 war es seine eigene Mutter, Königin Elizabeth II. (†96). Die Beziehungen zwischen beiden Staaten sind derzeit angespannt, da sich die britische Regierung weigert, sich dem Krieg der USA gegen den Iran anzuschließen. Doch Charles blieb, was er ist: ein britischer Gentleman mit Respekt und Feingefühl. Kein Stress vor dem Kongress!

Vier Minuten Standing Ovations für den Monarchen

Vier Minuten Standing Ovations, als Charles im Nadelstreifenanzug den Saal betritt. „Seit jeher“, so Charles, „sind unsere Schicksale miteinander verflochten.“ Er betonte die Verbundenheit beider Länder in einer Zeit politischer Turbulenzen. Zum Attentatsversuch auf Trump sagte er: „Lassen Sie mich mit unerschütterlicher Entschlossenheit sagen, dass solche Gewalttaten niemals Erfolg haben werden.“ Der britische König setzte sich auch für die Ukraine ein. Dieselbe unerschütterliche Entschlossenheit, die nach den Anschlägen vom 11. September 2001 auf die Vereinigten Staaten zu beobachten gewesen sei, sei auch für die Verteidigung der Ukraine „und ihres äußerst mutigen Volkes“ erforderlich. Bewegende Worte am Ende: „Gott segne die Vereinigten Staaten und Gott segne das Vereinigte Königreich.“

Trump enthüllt amüsante Anekdote über seine Mutter

US-Präsident Donald Trump (79) hatte vor der historischen Rede alles gegeben, um gute Laune zu verbreiten. Er ließ Tee und Sandwiches im Weißen Haus servieren, lachte und scherzte mit Charles und berührte ihn freundschaftlich am Knie. Und überraschte plötzlich mit einer Liebesbeichte: „Meine Mutter war verliebt in Charles!“ Trump erklärte: „Immer wenn die Königin an einer Zeremonie oder Ähnlichem beteiligt war, klebte meine Mutter vor dem Fernseher und sagte: ‚Schau mal, Donald, schau mal, wie schön das ist.‘ Sie liebte die Familie wirklich sehr. Aber ich erinnere mich auch ganz genau daran, wie sie sagte: ‚Charles, schau mal, der kleine Charles, er ist so süß!‘ Meine Mutter war in Charles verknallt. Kannst du das glauben? Unglaublich! Ich frage mich, was sie heute denken würde.“

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Trumps schottische Wurzeln und herzliche Atmosphäre

Der Präsident erzählte rührend von den schottischen Wurzeln seiner Mutter (1912–2000): „Meine wundervolle Mutter, Mary MacLeod, wurde in Stornoway, Schottland, auf den Hebriden, geboren. Das ist, was sie das echte Schottland nennen. Sie kam mit 19 Jahren nach Amerika und traf meinen unglaublichen Vater.“ Die Männer lachen und machen Scherze. Auch beim Empfang am Morgen versuchte Trump, die Stimmung aufzulockern. Er scherzte dabei laut „Daily Mail“ über seine Ehe mit Melania Trump (56), nahm die First Lady beschützend und liebevoll in den Arm und berührte dezent ihren Po.

Camilla und Melania: Harmonie in hellen Tönen

Auch Königin Camilla (78) und die First Lady verstanden sich prächtig. Sie kleideten sich beide fast wie abgestimmt in hellen, dezenten Tönen. Melania im buttergelben Zweiteiler von Designer Adam Lippes, High Heels im Python-Muster von Manolo Blahnik (rund 1000 Euro). Camilla im weißen Chiffon-Kleid mit Brokatbesatz – und wie am Vortag mit einer Brillanten-Freundschaftsbrosche mit Union Jack und der „Stars and Stripes“-Flagge.

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