ESC-Finale: Israel stürmt ins Finale – Europa feiert Noam Bettan
ESC-Finale: Israel im Finale – Europa feiert Noam Bettan

Wow-Auftritt in Wien: ESC-Finale! Europa steht zu Israel

Noam Bettan feiert seinen Einzug ins Finale, begeisterte mit seinem Song „Michelle“. Die ganze Musikwelt schaut auf Wien! Hier startete am Dienstagabend der 70. „Eurovision Song Contest“ (ESC). Und gleich zum Auftakt lagen Freud und Leid ganz dicht beieinander. Denn von allen 15 Beiträgen im ersten Halbfinale kamen am Ende nur zehn weiter. Unter ihnen: Israels Teilnehmer Noam Bettan (28), der mit seiner kraftvollen Stimme groß ablieferte. Selbst von ein paar verirrten Buh-Rufen ließ sich der Musiker nicht irritieren. Und auch unsere ESC-Hoffnung Sarah Engels (33) legte einen umjubelten Auftritt hin.

Vickys Auftritt – Glamour pur

Eröffnet wurde das Live-Spektakel von einem Stargast: Die Pop-Legende Vicky Leandros (76) sang ihren Welthit „L’Amour Est Bleu“ in einem komplett neuen Arrangement. Mit genau diesem Song trat sie 1967 beim ESC in Wien für Luxemburg an – damals erst 17 Jahre alt – und belegte den vierten Platz; fünf Jahre später holte sie sich in Edinburgh mit „Après Toi“ den Sieg. Ihr Auftritt am Dienstagabend – Glamour pur! Vicky trug ein goldenes Kleid der Starschneiderin Jenny Packham, Haus- und Hofdesignerin von Catherine (44), Prinzessin von Wales.

„L’Amour Est Bleu“: ESC-Legende Vicky Leandros zeigt noch immer allen, wie's geht. Und auch ihm flogen die Herzen zu: Noam Bettan begeisterte mit seinem Song „Michelle“, in dem es um eine toxische Liebe geht. Das Publikum feierte den Auftritt des israelischen Sängers fast ausnahmslos. Nur vereinzelt waren Pfiffe und Buh-Rufe aus dem Publikum zu hören. ESC-Kommentator Thorsten Schorn (50): „Die Diskussion um die Teilnahme Israels dürfte niemandem entgangen sein. Doch die Aufgabe des ESC ist auch, mit der Kraft der Musik zu einen. Auch wenn nicht alle dazu bereit sind.“

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Sarah Engels: Waghalsiger Auftritt mit Feuereffekten

Sarah Engels trat im Halbfinale außer Konkurrenz an, weil Deutschland für das Finale automatisch qualifiziert ist. Die Performance zu ihrem Song „Fire“ war schlichtweg der Hammer und waghalsig obendrein! In knappem Body und Overknee-Stiefeln wirbelte die Sängerin über die Bühne und ließ sich dann aus zwei Metern Höhe rückwärts in die Arme ihrer Tänzerinnen fallen. Ein Stunt, der vom Publikum bejubelt wurde. Nach Sarahs Auftritt ertönte riesiger Applaus. Kommentator Thorsten Schorn schwärmte: „Was für eine riesige Begeisterung in der Wiener Stadthalle.“ Vielleicht ja ein gutes Omen für das Finale.

Senhit aus San Marino hat trotz prominenter Unterstützung das Finale verfehlt. Neben Israel haben sich auch diese Länder qualifiziert: Griechenland, Belgien, Polen, Schweden, Finnland, Moldau, Serbien, Kroatien und Litauen. Blöd für San Marino: Deren ESC-Kandidatin Senhit (46) performte gemeinsam mit der britischen 80er-Jahre-Ikone Boy George (64) und flog trotzdem raus.

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