Russischer General prahlt mit Kriegsverbrechen: Fotos abgeschnittener Ohren von Gefangenen
General prahlt mit Fotos abgeschnittener Ohren von Gefangenen

Russischer General prahlt mit grausamen Kriegsverbrechen: Fotos abgeschnittener Ohren von ukrainischen Gefangenen

Ein neuer Bericht enthüllt schockierende Kriegsverbrechen, die von einem russischen Generalmajor begangen wurden. Investigativjournalisten von Radio Free Europe haben Beweise für systematische Folter und Verstümmelungen an ukrainischen Kriegsgefangenen aufgedeckt. Die Recherche wurde von renommierten Medien wie der New York Times und dem Kyiv Independent aufgegriffen und bestätigt.

General Roman Demurchiyev im Zentrum der Vorwürfe

Im Mittelpunkt der Enthüllungen steht der russische Generalmajor Roman Demurchiyev, stellvertretender Kommandeur einer Einheit der Militärgruppe West. Demurchiyev soll aktiv an der Überwachung russischer Streitkräfte in der Ostukraine beteiligt sein. Aus Militärkreisen gelangten Journalisten umfangreiche Chat- und Audioaufzeichnungen, die ein erschütterndes Bild zeichnen.

In den privaten Nachrichten prahlt Demurchiyev vor seiner Frau und anderen Militärangehörigen mit Fotos abgeschnittener Ohren von ukrainischen Kriegsgefangenen. Er beschreibt, eine Girlande aus mehreren menschlichen Ohren angefertigt zu haben, worüber sich seine Frau laut den Aufzeichnungen köstlich amüsierte.

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Beweisfotos zeigen grausame Verstümmelungen

Die analysierten Materialien enthalten eindeutige Beweise für die beschriebenen Verbrechen:

  • Ein Foto zeigt ein abgetrenntes Ohr, das an einem Faden aufgehängt ist
  • Weitere Aufnahmen dokumentieren ukrainische Gefangene, die auf dem Boden kauern
  • Die Köpfe der Gefangenen sind von blutdurchtränkten Verbänden umwickelt
  • Demurchiyev verbreitete Fotos und Videos der Taten in privaten Nachrichten

Folter und Tötungen systematisch dokumentiert

Die Recherchen dokumentieren nicht nur Verstümmelungen, sondern auch Folter und Tötungen von Kriegsgefangenen. Demurchiyev soll einem Offizier des russischen Inlandsgeheimdienstes FSB einen Gefangenen als Geschenk angeboten haben, mit der Begründung, man habe es nicht geschafft, diesen ordnungsgemäß zu verhören.

Journalisten konnten das Opfer als einen 42-jährigen Freiwilligen aus Saporischschja identifizieren, der nach mehr als einem Jahr in Gefangenschaft schließlich 2025 im Gefangenenaustausch freikam. Als die Recherche-Einheit Schemes Demurchiyev mit den Vorwürfen konfrontierte, soll er sofort aufgelegt und weitere Anrufe blockiert haben.

Kriegsverbrechen werden von russischer Seite bestätigt

Die dokumentierten Fälle von Folter und Erschießungen werden erstaunlicherweise auch von russischer Seite bestätigt. Alexej Dschiljaew, der nach schrecklichen Kriegserfahrungen in den Westen flüchtete, berichtete bereits im März 2025 gegenüber Medien von systematischer Gewalt – sowohl gegenüber ukrainischen Zivilisten als auch gegenüber russischen Soldaten.

Die Dimension der Gefangenenproblematik ist enorm: Das ukrainische Innenministerium in Kiew berichtete erst im September von mehr als 2500 Kriegsgefangenen. Die aktuellen Enthüllungen werfen ein grelles Licht auf die systematischen Menschenrechtsverletzungen, die im nun vier Jahre andauernden Ukraine-Krieg dokumentiert werden.

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