Supertaifun Sinlaku: Höchste Warnstufe auf Marianen - Trump ruft Notstand aus
Supertaifun Sinlaku: Höchste Warnstufe auf Marianen

Supertaifun Sinlaku bedroht US-Außengebiete im Pazifik mit katastrophaler Wucht

Die Behörden auf den Nördlichen Marianen haben angesichts des herannahenden Supertaifuns Sinlaku die höchste Alarmstufe ausgerufen. Das abgelegene US-Außengebiet im westlichen Pazifik, nordöstlich der Philippinen gelegen, bereitet sich auf einen der stärksten Stürme der Saison vor. Auch das weiter südlich gelegene US-Territorium Guam wappnet sich für mögliche Auswirkungen des gefährlichen Wirbelsturms.

Windböen von über 300 Kilometern pro Stunde erwartet

Ein Supertaifun bezeichnet einen besonders starken und gefährlichen tropischen Wirbelsturm. Meteorologische Berichte deuten darauf hin, dass die Böen von Sinlaku mehr als 300 Kilometer pro Stunde erreichen könnten. Das amerikanische Forschungsinstitut Cira, spezialisiert auf Satellitenmeteorologie und Wetterdaten, warnt vor potenziell katastrophalen Wetterbedingungen. Zuletzt befand sich der Sturm knapp 500 Kilometer südöstlich von Saipan und bewegte sich nordwestwärts, wobei Experten erwarten, dass er seine Zugbahn beibehält und die Inseln entweder direkt trifft oder sehr nah passiert.

Umfangreiche Schutzmaßnahmen und Notstandserklärung

Für die Inseln Saipan, Tinian und Rota gilt seit Montagmittag Ortszeit die Taifun-Warnstufe I, was bedeutet, dass zerstörerische Winde innerhalb von zwölf Stunden erwartet werden. Gouverneur David Apatang ordnete umfassende Schutzmaßnahmen an, einschließlich der Schließung von Schulen und der Streichung von Flügen in die Region. Auch für die nördlicher gelegenen Inseln Pagan und Alamagan wurde die höchste Sturmwarnung für tropische Systeme verhängt.

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Angesichts der akuten Bedrohung rief US-Präsident Donald Trump den Notstand für das US-Außengebiet aus. Diese Maßnahme aktiviert Hilfen der Katastrophenschutzbehörde Federal Emergency Management Agency (FEMA), um die Bevölkerung zu unterstützen und Schäden zu minimieren.

Appell des Gouverneurs an die Bevölkerung

Gouverneur Apatang appellierte in einer dringenden Warnung an alle etwa 45.000 Einwohner der Nördlichen Marianen, ihre Sturmvorbereitungen umgehend abzuschließen. In einem Zitat der Zeitung Marianas Variety betonte er: „Sollten Sie in einem Gebäude wohnen, das starken Winden möglicherweise nicht standhält, ergreifen Sie bitte proaktiv Maßnahmen, um einen sichereren Unterschlupf zu suchen.“ Er riet den Menschen, nur im absoluten Notfall auf die Straßen zu gehen, da ernste Gefahren durch Starkwinde und schlechte Sicht drohen, und sich möglichst nicht in Küstennähe aufzuhalten.

Experten warnen vor schweren Schäden

Selbst wenn das Zentrum des Taifuns nicht direkt über Land zieht, warnen Experten vor erheblichen Schäden durch extreme Winde, heftige Regenfälle und Sturmfluten. Die Kombination dieser Faktoren könnte zu Überschwemmungen und strukturellen Zerstörungen führen, die die Infrastruktur der Inseln stark belasten. Die Behörden betonen die Bedeutung, sich über offizielle Kanäle der Regierung zu informieren und alle Sicherheitsvorkehrungen strikt zu befolgen, um Leben und Eigentum zu schützen.

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