Wasserrohrbruch in Dessau-Mitte legt Straße lahm und beeinträchtigt Trinkwasserversorgung
Am Freitag, den 10. April 2026, kam es gegen 14 Uhr in der Radegaster Straße in der südlichen Dessauer Innenstadt zu einem schweren Wasserrohrbruch. Das Ereignis hat nicht nur die Straße überschwemmt, sondern auch erhebliche Auswirkungen auf die Trinkwasserversorgung im gesamten Stadtgebiet von Dessau. Die Stadtwerke Dessau haben den Vorfall bestätigt und arbeiten bereits mit Hochdruck an der Behebung der Störung.
Einschränkungen und Reparaturmaßnahmen im vollen Gange
Die Radegaster Straße wurde aufgrund des Rohrbruchs für den Autoverkehr vollständig gesperrt. Erste Fotos zeigten eine komplett überschwemmte Straße, die von den Einsatzkräften der Stadtwerke umgehend abgesperrt und für Reparaturarbeiten vorbereitet wurde. Bereits gegen 17 Uhr begannen die Kollegen damit, die Straße aufzubrechen, um Zugang zum defekten Rohr zu erhalten.
Eine Sprecherin der Stadtwerke erklärte: „Wir arbeiten mit Hochdruck an der Behebung der Störung sowie an der schnellstmöglichen Wiederherstellung der Wasserversorgung.“ Allerdings blieb zunächst unklar, wie viele Haushalte und Unternehmen genau von den Einschränkungen betroffen sind. Die Stadtwerke gehen davon aus, dass es im Zuge der Reparaturarbeiten zu weiteren Beeinträchtigungen kommen kann.
Trinkwasserqualität vorübergehend beeinträchtigt
Neben der Sperrung der Straße sind auch die Auswirkungen auf das Trinkwasser spürbar. Die Stadtwerke warnten vor möglichen Druckschwankungen sowie Braunfärbungen des Trinkwassers im betroffenen Stadtgebiet. Diese Trübungen sind typisch bei solchen Rohrbrüchen und stellen in der Regel keine Gesundheitsgefahr dar, können jedoch vorübergehend die Nutzung des Wassers einschränken.
Die Sprecherin der Stadtwerke betonte: „Wir bedauern die Einschränkungen und bitten alle Betroffenen um Verständnis für die notwendigen Maßnahmen.“ Die Reparaturarbeiten werden voraussichtlich noch einige Zeit in Anspruch nehmen, bis die volle Wasserversorgung wiederhergestellt ist. Die Stadtwerke empfehlen den Bürgern, während dieser Zeit das Trinkwasser vor der Nutzung abkochen zu lassen oder auf alternative Wasservorräte zurückzugreifen, falls möglich.
Die genaue Ursache des Rohrbruchs ist noch nicht abschließend geklärt. Experten vermuten jedoch, dass es sich um Materialermüdung oder äußere Einwirkungen handeln könnte. Die Stadtwerke versichern, dass alle notwendigen Schritte eingeleitet wurden, um ähnliche Vorfälle in Zukunft zu vermeiden und die Infrastruktur regelmäßig zu überprüfen.



