Iran-Krieg: Waffenruhe wackelt, Trump droht mit Vernichtung
Iran-Krieg: Waffenruhe wackelt, Trump droht

Washington/Teheran – Der Iran-Krieg könnte nach mehreren Wochen Waffenruhe wieder voll ausbrechen! Die Emirate melden Angriffe aus dem Iran, auch der Oman wurde getroffen. In der Meerenge gab es offenbar am Morgen heftige Schusswechsel zwischen US-Armee und den iranischen Revolutionsgarden.

US-Militär versenkt sechs iranische Schnellboote

Laut Centcom-Chef Brad Cooper beschoss und versenkte das US-Militär am Morgen sechs Kleinschiffe der iranischen Revolutionsgarden. Hubschrauber hätten sie eliminiert, nachdem diese mit Raketen und Drohnen Angriffe auf Schiffe gefahren hatten, die unter US-Schutz standen. Das erklärte am Abend Brad Cooper, der Chef von Centcom, dem Nahost-Kommando der US-Armee.

Platzt die Waffenruhe?

„Ich möchte nicht näher darauf eingehen, ob die Waffenruhe beendet ist oder nicht“, sagte Admiral Brad Cooper, Chef des US-Zentralkommandos, am Montag gegenüber Reportern. „Für uns ist entscheidend, dass wir lediglich als Verteidigungstruppe vor Ort sind und der Handelsschifffahrt einen starken Schutz bieten, damit diese den Persischen Golf verlassen kann.“

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US-Präsident Donald Trump (79) sprach auf „Truth Social“ sogar von sieben versenkten Schnellbooten der Mullahs, die eliminiert worden seien, weil sie südkoreanische Frachtschiffe angegriffen hätten. „Abgesehen von dem südkoreanischen Schiff gab es bisher keine Schäden auf dem Schiffsweg durch die Straße von Hormus“, schrieb er.

Trump droht Mullahs: Werden „vom Angesicht der Erde gefegt“

In die Kameras von „Fox News“ äußerte er sich heftiger: Sollte der Iran US-Schiffe in der Straße von Hormus angreifen, würden sie (die Iraner bzw. die Mullahs, Anm.) „vom Angesicht der Erde gefegt“, sagte er. Die UN warnen bereits vor einer Wiederaufnahme von „entfesselter kinetischen Gewalt“, wie UN-Sprecher Stéphane Dujarric es am Montag formulierte. Es müsse vielmehr eine Rückkehr zu der „seit Jahrhunderten gängigen Praxis geben – nämlich der Schifffahrtsfreiheit in dieser Region.“

Emirate und Oman beschossen

Die Vereinigten Arabischen Emirate gaben am Montag ihre ersten vier Raketenalarme seit der brüchigen Waffenruhe zwischen Iran und den USA vor fast vier Wochen heraus. Eine iranische Drohne traf eine Ölanlage in Fudschairah, einem wichtigen Knotenpunkt für Pipelines zur Umgehung der Straße von Hormus. Drei indische Staatsangehörige wurden dabei verletzt. Andere Geschosse wurden abgefangen, laut „Times of Israel“ durch das israelische Abfangsystem „Iron Dome“, das am Anfang des Kriegs in die Emirate verlegt worden sei. Auch der Oman berichtete von Attacken in Bucha (Exklave Musandam neben der Hormus-Straße). Dort sei ein Wohnhaus getroffen worden.

Israel erhöht Alarmbereitschaft

Das israelische Militär ist angesichts der Berichte über Gefechte zwischen den USA und dem Iran in der Straße von Hormus weiter in erhöhter Alarmbereitschaft. Man beobachte die Entwicklungen in der Golfregion genau, teilte ein Armee-Angehöriger anonym am Montag mit. Derzeit gehe das Militär aber nicht davon aus, dass die Vorgaben für die Zivilbevölkerung in Israel geändert würden.

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