König Charles III. spricht vor US-Kongress: Beziehungen angeknackst
König Charles spricht vor US-Kongress

König Charles III. befindet sich auf einer schwierigen diplomatischen Mission in Washington. Die Beziehungen zwischen Großbritannien und den USA sind zuletzt angespannt gewesen. Nun bietet sich dem Monarchen die Chance, neue Töne anzuschlagen und die Wogen zu glätten.

Rede vor dem US-Kongress

Am Dienstag wird Charles vor dem US-Kongress sprechen. Er ist erst der zweite britische Monarch nach seiner Mutter Queen Elizabeth II., dem diese Ehre zuteilwird. In seiner Rede wird er voraussichtlich auf den bevorstehenden 250. Jahrestag der amerikanischen Unabhängigkeit eingehen und die amerikanisch-britischen Beziehungen der letzten Jahrzehnte würdigen. Es bleibt jedoch abzuwarten, ob er auch die jüngsten Beziehungsprobleme thematisieren wird.

Empfang im Weißen Haus

Am Montag wurden Charles und Königin Camilla bei strahlendem Sonnenschein im Weißen Haus empfangen. US-Präsident Donald Trump und Charles tauschten sich gut gelaunt aus und posierten gemeinsam mit Melania Trump und Camilla für ein Foto. Das harmonische Bild setzte sich beim anschließenden Tee fort. Trump gilt als großer Fan der britischen Royals, hat aber zuletzt immer wieder die britische Regierung und Premierminister Keir Starmer kritisiert, insbesondere wegen der aus seiner Sicht fehlenden Unterstützung im Iran-Krieg. In der Downing Street hofft man, dass Charles das Verhältnis der Verbündeten wieder in eine positive Richtung lenken kann.

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Schwieriger Partner Trump

Für Charles ist Trump auch wegen dessen offen geäußertem Wunsch, Kanada zum „51. Bundesstaat“ zu machen, ein schwieriger Partner. Der Monarch ist schließlich auch König von Kanada und damit das offizielle Staatsoberhaupt des Landes.

Weitere Programmpunkte

Neben der Rede im Kongress stehen für den König am Dienstag eine Militärzeremonie und ein Gespräch mit Trump im Oval Office auf dem Programm. Am Abend ist ein Staatsbankett geplant. Im Anschluss an die Militärzeremonie soll Trump zudem im Garten des Weißen Hauses eine Rede halten.

Im Laufe der Woche reist das Königspaar weiter nach New York. Dort wollen die Royals unter anderem Rettungskräfte und Angehörige von Opfern der Anschläge vom 11. September 2001 treffen. Letzte Station der USA-Reise ist Virginia, wo Charles und Camilla mit Vertretern der amerikanischen Ureinwohner zusammentreffen wollen.

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