Irans Kronprinz Pahlavi lobt Merz' Anti-Mullah-Rede und fordert Unterstützung für Übergangsregierung
Kronprinz Pahlavi lobt Merz' Iran-Rede und fordert Hilfe

Irans Kronprinz unterstützt Merz' klare Worte gegen das Mullah-Regime

Die deutlichen Aussagen von Bundeskanzler Friedrich Merz zum iranischen Regime finden bei der iranischen Opposition großen Anklang. In einem exklusiven Statement begrüßt Kronprinz Reza Pahlavi die Positionierung des deutschen Regierungschefs und fordert konkrete Unterstützung für die Zeit nach dem möglichen Sturz des aktuellen Systems.

Merz stellt sich hinter Militäroperation und skizziert Zukunftsperspektiven

Am vergangenen Sonntag positionierte sich Bundeskanzler Friedrich Merz eindeutig hinter die seit Samstag laufende amerikanisch-israelische Militäroperation gegen das iranische Regime. In Berlin erklärte der Kanzler, die Bundesregierung teile „die Erleichterung vieler Iranerinnen und Iraner, dass dieses Mullah-Regime jetzt an sein Ende kommt“. Merz betonte die gemeinsamen Interessen mit den Vereinigten Staaten und Israel, den Terror des Regimes zu beenden und Irans gefährliche nukleare sowie ballistische Aufrüstung zu stoppen.

Der Bundeskanzler ging in seinen Ausführungen auch über die unmittelbare Kriegssituation hinaus und forderte die Entwicklung einer Agenda für die Zeit danach. „Man müsse in Israel, in der Region und auch in Europa eine Agenda mit Iran für diesen Tag danach entwickeln“, so Merz wörtlich. Diese Vorausschau findet nun besondere Unterstützung aus dem Lager der iranischen Opposition.

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Pahlavi begrüßt Merz' Worte und präsentiert eigenen Übergangsplan

Reza Pahlavi, Sohn des 1979 gestürzten Schahs und bekanntester iranischer Oppositioneller, reagierte prompt auf die Äußerungen des Bundeskanzlers. „Ich begrüße die Aussagen von Bundeskanzler Merz zur Illegitimität des iranischen Regimes und seine Unterstützung für das iranische Volk“, erklärte Pahlavi. Der 65-jährige Kronprinz, der im Februar gemeinsam mit seiner Ehefrau Yasmine (57) an einer großen Anti-Regime-Demonstration in München teilnahm, nutzte die Gelegenheit für eine konkrete Forderung.

„Ich fordere die Bundesregierung nun auf, unseren Plan zum Wiederaufbau Irans und für eine Übergangsregierung zu unterstützen“, so Pahlavi weiter. Der Oppositionelle, der sich selbst als zentrale nationale Figur für die Übergangszeit nach einem möglichen Regimewechsel sieht, betonte: „Ich habe die Unterstützung der Bevölkerung und bin die eine nationale Figur, um die sich die Streitkräfte sammeln und zu der sie überlaufen können.“

Vorbereitungen für demokratischen Übergang laufen bereits

Pahlavi gab Einblicke in die aktuellen Vorbereitungen der Opposition: „Wir treffen unsere letzten Vorbereitungen zur Bildung einer Übergangsregierung und um das Land zu Stabilität und Frieden zu führen.“ Sein Plan sieht einen stabilen Übergang zur Demokratie vor, wobei er beansprucht, über breite Unterstützung in der iranischen Bevölkerung zu verfügen.

Zur laufenden Militäroperation äußerte sich der Kronprinz ebenfalls deutlich. Die amerikanisch-israelischen Angriffe richteten sich „gegen die politische Führung der Islamischen Republik, ihren Repressionsapparat, ihre Raketeninfrastruktur und ihr Atomprogramm“. Pahlavi ist überzeugt, dass diese Operation „Leben retten“ wird, da sie die gefährlichen Aktivitäten des Regimes eindämmen soll.

Die Demonstration in München im Februar, an der laut Berichten rund 250.000 Menschen teilnahmen, zeigt die breite Unterstützung für die Oppositionsbewegung im Exil. Pahlavis Forderung an die Bundesregierung unterstreicht die wachsende Bedeutung internationaler Unterstützung für demokratische Kräfte im Iran.

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