Nach Bondi-Rauswurf: Diese vier Minister stehen auf Trumps Abschussliste
Nach Bondi-Rauswurf: Vier Minister auf Trumps Abschussliste

Nach Rauswurf von Justizministerin Bondi: Wer fliegt als Nächstes?

Das Köpferollen im Kabinett von US-Präsident Donald Trump (79) könnte weitergehen. Nach dem eiskalten Rauswurf von Justizministerin Pam Bondi (60) am Donnerstag und der Entlassung von Heimatschutzministerin Kristi Noem (54) vor einem Monat stehen offenbar vier weitere Regierungsmitglieder auf der Abschussliste des Präsidenten.

Diese Namen kursieren in Washington

Übereinstimmenden Medienberichten zufolge denkt Trump aktiv über weitere Entlassungen nach. Das US-Magazin The Atlantic zitiert mehrere Insider mit der Aussage, dass im Weißen Haus intensiv über den Rauswurf von Kabinettsmitgliedern diskutiert wird. Zu den potenziellen Kandidaten gehören:

  • FBI-Direktor Kash Patel (46)
  • Armeeminister Daniel Driscoll (40)
  • Arbeitsministerin Lori Chavez-DeRemer (57)
  • Handelsminister Howard Lutnick (64)

Das Nachrichtenmedium Politico berichtet, dass Trump insbesondere über Handelsminister Lutnick zunehmend frustriert sei. „Er ist sehr wütend, und er wird Leute versetzen“, sagte ein mit den internen Vorgängen vertrauter Regierungsvertreter. Lutnick bewege sich auf „dünnem Eis“. Der Investment-Banker habe außer dem Präsidenten nur wenige Verbündete in der Regierung und gelte seit Langem als potenzieller Abschusskandidat.

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Vorwürfe gegen Arbeitsministerin

Derselbe Informant deutete an, dass auch die Zukunft von Arbeitsministerin Chavez-DeRemer zur Diskussion stehe. Gegen sie wird vom Generalinspekteur des Arbeitsministeriums ermittelt. Die Vorwürfe umfassen unter anderem Alkoholkonsum während der Arbeit und eine angebliche Affäre mit einem Sicherheitsbeamten.

Ein hochrangiger Beamter erklärte gegenüber Politico, die möglichen Umbesetzungen konzentrierten sich auf Kabinettsmitglieder, von denen Trump meine, dass sie „unterdurchschnittlich gearbeitet oder zu viel negative Aufmerksamkeit erzeugt haben“.

FBI-Chef unter Druck

Dies könnte auch für FBI-Direktor Kash Patel gelten, der zuletzt mit einem von iranischen Hackern geknackten privaten Mail-Postfach negativ aufgefallen war. Die Sicherheitslücke hat erhebliche Kritik ausgelöst und seine Position geschwächt.

Strategische Kabinettsumbildung vor Zwischenwahlen

Das Thema Kabinettsumbildung gewinnt zusätzliche Bedeutung im Hinblick auf die wichtigen Zwischenwahlen für das Repräsentantenhaus und Teile des Senats im November. Für das Weiße Haus könnte eine Umbildung des Kabinetts eine Chance auf einen Neustart für die Regierung sein, die mit schlechten Umfrageergebnissen konfrontiert ist.

Ein weiterer Grund könnte laut Politico darin liegen, dass für Trump Ernennungen für Ministerämter im nächsten Jahr schwieriger werden könnten – falls die Demokraten bei den Zwischenwahlen zusätzliche Sitze gewinnen sollten. Die politischen Weichenstellungen der kommenden Monate werden somit entscheidend für die personelle Zukunft der Trump-Administration sein.

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