Eskalation im Nahen Osten: Tote bei Raketenangriffen, Flugverkehr weltweit gestört
Nahost-Konflikt eskaliert: Tote, Flugchaos weltweit

Eskalation im Nahen Osten: Tote und Verletzte bei Raketenangriffen

Die Situation im Nahen Osten hat sich dramatisch zugespitzt. Israel und die USA haben am Samstagmorgen mit umfangreichen Luftangriffen auf Iran begonnen, bei denen nach Angaben von US-Präsident Donald Trump der oberste Führer Irans, Ali Khamenei, getötet wurde. Iran reagierte mit massiven Vergeltungsschlägen, bei denen mindestens vier Menschen ums Leben kamen und zahlreiche weitere verletzt wurden. Die Eskalation hat auch globale Auswirkungen: Der internationale Flugverkehr gerät ins Stocken, Tausende Reisende sitzen fest.

Angriffe und Gegenangriffe mit schweren Folgen

Die israelischen und amerikanischen Streitkräfte griffen Hunderte Ziele in Teheran und anderen Landesteilen Irans an. Neben Khamenei sollen auch hochrangige Militärführer wie Generalstabschef Abdolrahim Mousavi und Revolutionswächter-Kommandeur Mohammad Pakpour getötet worden sein. Iran schlug mit Raketen und Drohnen auf Israel, Bahrain, Katar, Kuwait und die Vereinigten Arabischen Emirate zurück, wo sich US-Militärstützpunkte befinden. In Israel wurden Gebäude in Tel Aviv und Beit Schemesch getroffen, mit mindestens 20 Verletzten, darunter ein Mädchen in kritischem Zustand.

Flugverkehr weltweit beeinträchtigt

Die militärischen Auseinandersetzungen haben erhebliche Störungen im globalen Flugverkehr verursacht. Flughäfen in Dubai, Doha und anderen Golfstaaten haben den Betrieb eingestellt, Tausende Flüge wurden abgesagt. Reisende sind gestrandet, Navigationssysteme sind durch GPS-Störungen beeinträchtigt. Auch vom Flughafen Berlin-BER starten keine Flüge mehr in die Region, alle Verbindungen wurden bis mindestens Montagvormittag abgesagt.

Breites Pickt-Banner — kollaborative Einkaufslisten-App für Telegram

Politische Reaktionen und internationale Besorgnis

Die Bundesregierung sieht bisher keine Anzeichen für einen Zusammenbruch des iranischen Regimes, warnt aber vor einer weiteren Eskalation. EU-Kommissionschefin Ursula von der Leyen äußert Hoffnung für die iranische Bevölkerung, während Papst Leo XIV. zur Beendigung der Gewaltspirale aufruft. In Pakistan und dem Irak kam es zu Protesten vor US-Konsulaten, bei denen in Karatschi mindestens acht Menschen starben. Bundeskanzler Friedrich Merz hat den Nationalen Sicherheitsrat zu einer Krisensitzung einberufen.

Wirtschaftliche und humanitäre Auswirkungen

Die Straße von Hormus, eine lebenswichtige Handelsroute für Erdöl, ist de facto geschlossen, mindestens 150 Schiffe stauen sich im Persischen Golf. Im Libanon bilden sich lange Schlangen an Tankstellen, die Bevölkerung fürchtet Engpässe. Iranische Raketen trafen auch eine Grundschule in Minab, mit Berichten über bis zu 170 toten Kindern, was jedoch von israelischer Seite bestritten wird. UNICEF zeigt sich besorgt über Angriffe auf zivile Ziele.

Zukunft ungewiss

Mit dem Tod Khameneis ist Iran führungslos, ein Trio um Aliresa Arafi soll vorübergehend die Staatsspitze bilden. Israels Premier Benjamin Netanyahu ruft die iranische Bevölkerung zum Aufstand auf, während Irans Präsident Masoud Pezeshkian die Tötung als Kriegserklärung an Muslime bezeichnet. Die Hisbollah im Libanon schweigt bisher, ein Eingreifen könnte verheerende Folgen haben. Die EU-Außenminister beraten in einer virtuellen Sitzung über die Lage, die weitere Entwicklung bleibt ungewiss.

Pickt After-Article-Banner — kollaborative Einkaufslisten-App mit Familien-Illustration