Trump droht Iran mit Zerstörung, Orbán als MAGA-Vorbild und Kubickis FDP-Ambitionen
Trump droht Iran, Orbán als Vorbild, Kubicki will FDP retten

Trump droht Iran mit umfassender Zerstörung

Der Abschuss eines US-Kampfjets über Iran und die dramatische Rettung der Besatzungsmitglieder hätten Donald Trump eine Lehre sein können. Stattdessen legt der US-Präsident nach und droht Teheran mit der Zerstörung von Brücken und Kraftwerken. "Das ganze Land kann in einer Nacht ausgeschaltet werden, und diese Nacht könnte morgen sein", sagte Trump bei einer Pressekonferenz im Weißen Haus. Er setzte eine Frist zur Öffnung der Straße von Hormus, die nach deutscher Zeit in der Nacht zum Mittwoch abläuft.

Trump verfügt über Bomben, aber keinen Plan, wie der Ölexport wieder anlaufen oder Iran vom Bau der Atombombe abgehalten werden kann. Frust und Furor treiben diesen Präsidenten an, während die US-Demokraten eine Debatte über seinen Geisteszustand führen. Chuck Schumer nannte Trump einen "durchgedrehten Irren", und Bernie Sanders bezeichnete ihn als "gefährlich und geistig unausgeglichen". Senator Chris Murphy riet Kabinettsmitgliedern, den 25. Verfassungszusatz zu studieren, der regelt, wer die Führung übernimmt, wenn der Präsident amtsunfähig ist.

Orbán als Vorbild der MAGA-Bewegung

Mitte Februar besuchte US-Außenminister Marco Rubio Viktor Orbán in Budapest und sagte dem ungarischen Ministerpräsidenten die volle Unterstützung der Trump-Regierung zu. Mit den ungarischen Parlamentswahlen am 12. April könnte die Ära Orbán enden. Die US-Regierung betreibt erstaunlich viel Aufwand, um dies abzuwenden. Heute reist Vizepräsident JD Vance nach Budapest für gemeinsame Auftritte mit Orbáns Fidesz-Bewegung.

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Orbán ist zum Vorbild der MAGA-Bewegung aufgestiegen. Mit seinen Attacken auf den "Wokeismus" und seiner Selbstinszenierung als Hüter des Christentums wurde er ihr Vordenker. Er hat im Kleinen vorgemacht, was Trump im Großen angeht: die autoritäre Wende. Eine Niederlage Orbáns würde die Behauptung widerlegen, dass nur die Neuen Rechten den Volkswillen umsetzen, und zeigen, dass demokratische Instinkte dem Populismus widerstehen können.

Kubickis Projekt zur Rettung der FDP

Nach der Bundestagswahl schloss Wolfgang Kubicki eine führende Rolle in der FDP aus. Ein Jahr später, mit 74 Jahren, hält er sich doch für die Zukunft der Partei und möchte im Mai zum Parteivorsitzenden gewählt werden. Sein Timing mit Osterwochenende hat symbolischen Charakter: Wenn Jesus auferstehen konnte, dann auch die FDP unter Kubicki.

Kubicki ist bekannt für provokante Thesen und könnte der Partei wieder Aufmerksamkeit verschaffen. Sein Konkurrent Henning Höne, Vorsitzender der Liberalen in Nordrhein-Westfalen, verspricht personelle und inhaltliche Erneuerung. "Das alte Schlachtross", wie Kubicki sich selbst nennt, könnte gegen Höne antreten, dessen Chancen nicht schlecht stehen.

Weitere Meldungen aus der Nacht

  • Ukraine schlägt eine Waffenruhe für Energieanlagen vor, um Angriffe auf Kraftwerke zu stoppen.
  • Bundesjustizministerin Stefanie Hubig will Schwarzfahren entkriminalisieren, da es oft Arme trifft und Ressourcen bindet.
  • Eine NASA-Crew umrundete den Mond in einem Rekordabstand von 406.778 Kilometern zur Erde.

Diese Entwicklungen zeigen die Dynamik in internationaler Politik und gesellschaftlichen Debatten, mit Auswirkungen auf Europa und Deutschland.

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