Trump kündigt Abzug von weit mehr als 5000 US-Soldaten aus Deutschland an
Trump kündigt Abzug von weit mehr als 5000 US-Soldaten aus Deutschland an

US-Präsident Donald Trump hat angekündigt, weit mehr als 5000 US-Soldaten aus Deutschland abzuziehen. Bei einem Auftritt in West Palm Beach, Florida, sagte er vor Journalisten: „Wir werden die Zahl noch deutlich stärker reduzieren, und zwar um weit mehr als 5000.“ Zuvor hatte bereits US-Verteidigungsminister Pete Hegseth den Abzug von 5000 Soldaten angekündigt, was für große Aufregung gesorgt hatte.

Nach Angaben des US-Militärs von Mitte April sind derzeit 86.000 US-Soldaten in Europa stationiert, davon 39.000 in Deutschland. Der Truppenabzug erfolgt vor dem Hintergrund von Spannungen zwischen Trump und Bundeskanzler Friedrich Merz, der mit seiner Kritik am Irankrieg den Zorn des US-Präsidenten auf sich gezogen hatte.

Die USA und Israel hatten Ende Februar mit Luftangriffen den Irankrieg begonnen. Teheran reagierte mit Raketen- und Drohnenangriffen auf Israel, mehrere Golfstaaten und US-Einrichtungen in der Region. Derzeit herrscht eine Waffenruhe, die Trump einseitig und ohne zeitliche Begrenzung verlängert hat. Gespräche über eine dauerhafte Lösung des Konflikts stocken.

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Trump erklärte, er wolle einen von Iran übermittelten Plan für ein Ende des Kriegs prüfen, halte ihn aber für nicht akzeptabel. Er begründete dies mit den Taten Irans in den vergangenen 47 Jahren. Iran hatte Bedingungen für eine Beendigung des Kriegs gestellt, darunter die Aufhebung der US-Seeblockade und eine neue Regelung für die Straße von Hormus. Washington verlangt unter anderem die Herausgabe von hoch angereichertem Uran und die Einstellung des iranischen Atomprogramms.

Unterdessen hat das US-Außenministerium per Notfallbeschluss milliardenschwere Waffenlieferungen an Bahrain, Israel, Kuwait, Katar und die Vereinigten Arabischen Emirate genehmigt. Außenminister Marco Rubio bewilligte acht Waffenlieferungen im Wert von mehr als 25 Milliarden US-Dollar, ohne die sonst übliche Zustimmung des Kongresses. Zur Begründung hieß es, die Partner würden derzeit angegriffen.

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