Brisanter Medienbericht: Trump erwägt Kriegsende trotz anhaltender Hormus-Blockade
Überraschende Signale erreichen die Weltöffentlichkeit aus dem Weißen Haus in Washington: Einem aktuellen Medienbericht des renommierten Wall Street Journal zufolge denkt US-Präsident Donald Trump ernsthaft über ein baldiges Ende des Iran-Krieges nach. Das Besondere daran: Diese Überlegungen sollen gelten, selbst wenn die für die globale Wirtschaft so kritische Straße von Hormus weiterhin weitgehend geschlossen bleibt.
Strategischer Rückzug statt militärischer Eskalation
Laut dem Bericht, der sich auf informierte Regierungskreise beruft, hat der 79-jährige Präsident seinen Beratern mitgeteilt, dass er bereit sei, die militärischen Feindseligkeiten im Nahen Osten zu beenden. Die komplexe und risikoreiche Operation zur Wiedereröffnung der strategischen Wasserstraße wolle er stattdessen auf einen späteren Zeitpunkt verschieben. Statt eine weitere Eskalationsstufe einzuleiten, sendet Trump damit plötzlich ein deutliches Signal der Zurückhaltung.
Ein militärischer Vorstoß zur Öffnung der Meerenge würde den Konflikt dem Bericht zufolge um schätzungsweise vier bis sechs Wochen verlängern. Trumps primäres Ziel sei es hingegen, die Hauptziele der USA zu erreichen: die Schwächung der iranischen Marine und deren Raketenarsenale. Nach Erreichen dieser Ziele könnten die Kampfhandlungen eingestellt werden.
Diplomatischer Druck als zukünftige Strategie
Die langfristige Strategie Washingtons sieht laut den Quellen des Wall Street Journal vor, den Iran später mit diplomatischem Druck zur Freigabe des Schiffsverkehrs durch die Straße von Hormus zu zwingen. Sollte dieser Ansatz scheitern, plant die US-Regierung offenbar, Verbündete in Europa und in den Golfstaaten zu drängen, die Führung bei der Wiedereröffnung dieser lebenswichtigen Handelsroute zu übernehmen.
Parallel zu diesen Überlegungen behauptete Präsident Trump, bei den „ernsten Gesprächen“ mit dem Iran sei bereits „großer Fortschritt“ erzielt worden. Die Nachrichtenagentur Reuters konnte den Medienbericht des Wall Street Journal zunächst nicht unabhängig bestätigen.
Unmittelbare Reaktionen der Weltwirtschaft
Die wirtschaftlichen Reaktionen auf die mögliche Kursänderung ließen nicht lange auf sich warten. Die Preise für die wichtigen Erdölsorten Brent und WTI verzeichneten nach Veröffentlichung des Berichts über Trumps Pläne einen spürbaren Rückgang. Weiter fallende Ölpreise könnten den Druck von Inflation, Zinsentwicklungen und allgemeinen Konjunktursorgen nehmen – ein Grund, warum jede Äußerung des US-Präsidenten zum Iran-Krieg enorme weltwirtschaftliche Bedeutung besitzt.
Die Straße von Hormus gilt als Nadelöhr der Weltwirtschaft, durch das ein erheblicher Teil des globalen Öltransports fließt. Eine anhaltende Blockade durch den Iran hat daher weitreichende Konsequenzen für die internationale Versorgungssicherheit und die Preisentwicklung auf den Energiemärkten.



