US-Handelsministerin Raimondo: Familienurlaub auf Epstein-Insel unter der Lupe
US-Handelsministerin: Urlaub auf Epstein-Insel untersucht

US-Handelsministerin Raimondo bestätigt Kontakte zu verurteiltem Sexualstraftäter Epstein

Die US-Handelsministerin Gina Raimondo hat öffentlich eingeräumt, dass sie in der Vergangenheit Kontakt zu dem verurteilten Sexualstraftäter Jeffrey Epstein hatte. Dies gab sie in einem Interview mit dem Sender CBS News bekannt, nachdem zuvor Berichte über Verbindungen ihres Ehemanns zu Epstein aufgetaucht waren. Raimondo betonte jedoch, dass sie selbst nie auf Epsteins berüchtigter Privatinsel Little St. James in der Karibik gewesen sei.

Familienurlaub auf der Epstein-Insel durch Raimondos Ehemann

Laut den Enthüllungen nutzte Raimondos Ehemann, der Unternehmer Andy Moffit, die Insel im Jahr 2013 für einen Familienurlaub mit ihren Kindern. Zu diesem Zeitpunkt war Epstein bereits als Sexualstraftäter verurteilt, hatte seine Haftstrafe jedoch bereits verbüßt und war wieder auf freiem Fuß. Raimondo erklärte, sie habe von diesem Urlaub erst Jahre später erfahren und distanzierte sich deutlich von Epsteins kriminellen Aktivitäten.

Die Hintergründe der Verbindung

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Die Kontakte zwischen Raimondo und Epstein reichen bis in die frühen 2000er Jahre zurück, als sie als Generalstaatsanwältin von Rhode Island tätig war. Epstein, ein wohlhabender Finanzier, war damals in wohlhabenden und politischen Kreisen gut vernetzt. Raimondo gab an, dass sie Epstein bei Wohltätigkeitsveranstaltungen und politischen Treffen kennengelernt habe, betonte aber, keine geschäftlichen oder persönlichen Beziehungen zu ihm unterhalten zu haben.

Politische Reaktionen und Untersuchungen

Die Enthüllungen haben in den USA politische Wellen geschlagen, insbesondere da Raimondo eine Schlüsselposition in der Regierung von Präsident Joe Biden innehat. Oppositionspolitiker haben Forderungen nach einer gründlichen Untersuchung der Verbindungen laut werden lassen. Raimondo selbst kooperiert nach eigenen Angaben mit den Behörden und hat alle relevanten Informationen offengelegt.

Die Affäre wirft erneut Fragen auf, wie tief die Verstrickungen von Prominenten und Politikern in den Epstein-Skandal reichen. Epstein, der 2019 im Gefängnis starb, war in einen weitreichenden Sexhandelsring verwickelt, der zahlreiche Opfer forderte. Die aktuelle Debatte um Raimondos Kontakte unterstreicht die anhaltende Bedeutung dieser Aufarbeitung.

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