USA zerstören höchste iranische Autobahnbrücke bei Teheran
Die als "B1" bekannte Autobahnbrücke im Iran ist nach gezielten Luftangriffen der US-Streitkräfte schwer beschädigt worden. Mit einer Höhe von 132 Metern galt die Brücke als höchstes Bauwerk dieser Art im gesamten Land und war eine wichtige Verkehrsverbindung zwischen der Großstadt Karadsch und der überfüllten Millionenmetropole Teheran.
Trump droht mit weiteren Angriffen und Rückkehr in Steinzeit
US-Präsident Donald Trump hat nach der Zerstörung der Brücke mit weiteren militärischen Schlägen gegen den Iran gedroht. In einer Rede an die Nation erklärte Trump: "Wir werden sie in den nächsten zwei bis drei Wochen extrem hart treffen. Wir werden sie zurück in die Steinzeit versetzen, wo sie hingehören." Auf der Plattform Truth Social postete der Präsident ein Video der einstürzenden Brücke und schrieb: "Die größte Brücke im Iran stürzt ein und wird nie wieder genutzt werden – es wird noch viel mehr folgen!"
Zivile Infrastruktur als militärisches Ziel
Die Autobahnbrücke wurde am Donnerstag zweimal innerhalb kurzer Zeit bombardiert. Laut US-Quellen handelte es sich bei der Brücke um eine wichtige Nachschubroute für militärisches Material. Ein Militärvertreter erklärte gegenüber der New York Times, dass mit der Zerstörung geplante militärische Nachschubwege unterbunden werden sollten. Das Wall Street Journal zitierte einen hochrangigen US-Beamten, der den Angriff als Teil umfassenderer Bemühungen beschrieb, die Verteilung von Teilen für ballistische Raketen und Drohnen zu verhindern.
Menschliche Opfer und zivile Auswirkungen
Bei den Luftangriffen kamen laut der iranischen Nachrichtenagentur Isna mindestens acht Menschen ums Leben, 97 weitere wurden verletzt. Der zweite Angriff erfolgte, als Rettungskräfte bereits vor Ort im Einsatz waren. Die Angriffe hatten auch erhebliche zivile Auswirkungen:
- Der Strom an der Landstraße Richtung Norden fiel aus
- Ein Teilabschnitt der Brücke befand sich noch im Bau
- Die Brücke lag an einem wichtigen Verkehrsknoten in Richtung Kaspisches Meer
Internationale Reaktionen und weitere Entwicklungen
Irans Außenminister Abbas Araghtschi kritisierte den Angriff scharf und bezeichnete ihn als Ausdruck eines "moralischen Zusammenbruchs". "Das Ansehen der USA wird sich niemals davon erholen", schrieb er auf X. "Angriffe auf zivile Strukturen, einschließlich unfertiger Brücken, werden die Iraner nicht zur Kapitulation zwingen."
Parallel zu den US-Angriffen meldete Israel:
- Die Tötung des Kommandeurs der ballistischen Raketeneinheit in der Region Kermanschah
- Die gezielte Eliminierung von Dschamschid Eshaghi, Kommandeur des "Öl-Hauptquartiers" der iranischen Streitkräfte
- Angriffe auf Dutzende Ziele des iranischen Raketenprogramms
Empörung in der iranischen Bevölkerung
Die Drohungen Trumps lösten auch bei vielen regierungskritischen Iranern Empörung aus. Ein 40-jähriger Immobilienmakler namens Schahin äußerte sich wütend: "Nicht einmal Netanjahu hat uns dermaßen beleidigt! Aber noch dümmer als er sind wir Iraner, die Hoffnung hatten, dass dieser zurückgebliebene Verrückte uns helfen könnte."
Ein Ehepaar im Ruhestand zeigte sich ebenfalls entsetzt. "Steinzeit, Mr. President, da waren die Iraner auch 47 Jahre unter diesem islamischen Regime nicht", sagte der frühere Ingenieur Dschamal. Seine Ehefrau Scholeh äußerte sich noch drastischer: "Dummheit hat wirklich keine Grenzen. Ich bin wütend und würde ihn am liebsten erwürgen."
Weitere militärische Entwicklungen in der Region
Der nunmehr fast fünf Wochen andauernde Konflikt zeigt weitere Eskalationen:
- Ein Stahlwerk bei Isfahan stellte nach neuen Luftangriffen seinen Betrieb ein
- Raketenangriffe des Iran und seiner Verbündeten auf Israel dauern an
- In Petach Tikva bei Tel Aviv schlug ein Geschoss in einem Industriegebiet ein
- Ein Kindergarten in Naharija im Norden Israels wurde von einer Hisbollah-Rakete getroffen
Mehrere arabische Länder meldeten weitere Angriffe, darunter Kuwait, Bahrain und Saudi-Arabien. Bisher liegen jedoch keine Berichte über Opfer oder größere Schäden in diesen Ländern vor.



