Nahost-Krise: USA und Israel starten koordinierte Angriffe auf Iran - Eskalation droht
USA und Israel greifen Iran an - Nahost vor Eskalation

Nahost-Region vor gefährlicher Eskalation: USA und Israel greifen Iran an

Die Nahost-Region steht am Rande einer gefährlichen militärischen Eskalation. In den frühen Morgenstunden des 28. Februar 2026 starteten Israel und die Vereinigten Staaten koordinierte Luft- und Raketenangriffe gegen zahlreiche Ziele im Iran. Die iranische Führung reagierte umgehend mit Gegenangriffen auf mehrere US-Militärstützpunkte in der Golfregion.

Umfangreiche Angriffe auf strategische Ziele

Die Angriffe der israelisch-amerikanischen Allianz konzentrierten sich auf strategisch wichtige Standorte im gesamten Iran. Explosionen wurden nicht nur in der Hauptstadt Teheran gemeldet, sondern auch in den Städten Ghom, Lorestan, Kermanschah, Karadsch und Tabris. Besonders beunruhigend sind Berichte über Explosionen nahe der Kulturmetropole Isfahan, wo sich ein zentrales Nuklearzentrum befindet, das bereits im Vorjahr Ziel von US-Bombardierungen war.

Nach Angaben von Militärexperten wurden bei den Angriffen vorrangig folgende Ziele getroffen:

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  • Raketendepots und Waffenlager
  • Luftverteidigungsanlagen und Radarsysteme
  • Militärische Einrichtungen in der Nähe von Regierungsgebäuden
  • Produktionsanlagen für Raketentechnik

Irans Vergeltungsschläge gegen US-Stützpunkte

Die iranischen Streitkräfte antworteten prompt mit eigenen Angriffen auf vier wichtige US-Militärstützpunkte in der Region. Zu den Zielen gehörten laut der Nachrichtenagentur Fars:

  1. Der strategische Luftwaffenstützpunkt Al-Udeid in Katar
  2. Der Militärstützpunkt Al-Salem in Kuwait
  3. Der Luftwaffenstützpunkt Al-Dhafra in den Vereinigten Arabischen Emiraten
  4. Die US-Flottenbasis in Bahrain

Politische Begründungen und strategische Ziele

Israels Ministerpräsident Netanjahu rechtfertigte die Militäroperation mit dem Schutz vor einer existenziellen Bedrohung durch das iranische Atomprogramm. "Es darf nicht zugelassen werden, dass sich das mörderische Terrorregime mit Atomwaffen ausrüstet, die es ihm ermöglichen würden, die gesamte Menschheit zu bedrohen", erklärte Netanjahu in einer Stellungnahme. Die israelische Operation trägt den Codenamen "Brüllen des Löwen".

US-Präsident Donald Trump betonte in einer Videobotschaft, dass die Angriffe dem Schutz amerikanischer Bürger vor der iranischen Führung dienen sollen. "Sie dürfen nie eine Atomwaffe besitzen", erklärte Trump mit Blick auf das iranische Atomprogramm. Gleichzeitig rief er die iranische Bevölkerung zum Regimewechsel auf: "Die Stunde eurer Freiheit ist gekommen. Das wird wahrscheinlich für Generationen eure einzige Chance sein." Die US-Operation wird als "Einsatz gewaltiger Zorn" bezeichnet.

Chaotische Situation im Iran

Die Lage im Iran ist nach den Angriffen äußerst angespannt. Die Behörden verhängten eine umfassende Internetsperre, die laut der auf Netzsperren spezialisierten Organisation Netblocks zu einem "fast vollständigen Internetausfall" führte. Informationen aus dem Land dringen nur spärlich nach außen.

Augenzeugen berichten von chaotischen Szenen:

  • Lange Schlangen bilden sich an Tankstellen in Teheran
  • Viele Bewohner versuchen, die Hauptstadt zu verlassen
  • Geschäfte und Schulen wurden landesweit geschlossen
  • Im Norden Teherans herrscht gespenstische Stille

Videoaufnahmen der Nachrichtenagentur Mehr zeigen massive Zerstörungen in der Hauptstadt, darunter ein völlig zerstörtes Gebäude mit Rettungskräften an den Trümmern.

Hintergründe und Zeitpunkt der Eskalation

Die aktuelle Eskalation folgt auf gescheiterte Verhandlungen in Genf über das iranische Atomprogramm. Die USA hatten in den vergangenen Wochen massiv Marine- und Luftstreitkräfte im Persischen Golf zusammengezogen und Teheran ein Ultimatum bis Anfang März gestellt.

Der israelische Iran-Experte Danny Citrinowicz analysiert auf der Plattform X, dass die Operation auf der Annahme basiere, das iranische Regime sei "schwach und brüchig". Eine gezielte, schlagkräftige Kampagne könne es erheblich untergraben und möglicherweise interne Veränderungen auslösen. Citrinowicz warnt jedoch vor der zentralen Frage: "Was passiert, wenn diese Annahme falsch ist?"

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Gefahr eines umfassenden Regionalkriegs

Die Situation bleibt äußerst gefährlich. US-Regierungsmitarbeiter sprechen laut CNN von einer Operation, die "über Tage oder Wochen andauern könne" und betonen, es handele sich um "keinen kleinen Schlag".

Die größte Befürchtung ist ein umfassender Regionalkrieg. Der Iran hatte bereits seit Wochen vor einem Angriff gewarnt und mit einer "vernichtenden Antwort" gedroht. Milizen wie die Hisbollah im Libanon, die Huthi-Miliz im Jemen und pro-iranische Gruppen im Irak könnten in den Konflikt eingreifen und ihn regional ausweiten.

Die internationale Gemeinschaft beobachtet die Entwicklung mit großer Sorge, während die iranische Regierung und das Militär sich bislang nicht öffentlich zu den Angriffen geäußert haben. Lediglich das Außenministerium und der Sicherheitsrat verurteilten das Vorgehen der USA und Israels und riefen die Weltgemeinschaft zum Handeln auf.