USA warnen vor Reisen nach Zypern nach Drohnenangriff auf britischen Militärstützpunkt
USA warnen vor Zypern-Reisen nach Drohnenangriff (11.03.2026)

USA warnen vor Reisen nach Zypern nach Drohnenangriff auf britischen Militärstützpunkt

Nach einem Drohnenangriff auf einen britischen Militärstützpunkt auf Zypern fordert die US-Regierung ihre Staatsbürgerinnen und Staatsbürger auf, geplante Reisen in den beliebten Mittelmeer-Inselstaat zu überdenken. Das US-Außenministerium hat einen entsprechenden Reisehinweis mit der Stufe drei von vier veröffentlicht, was einer deutlichen Warnung vor nicht notwendigen Reisen entspricht.

Flugausfälle und erhöhte Sicherheitsmaßnahmen

Zahlreiche Fluggesellschaften haben bereits ihre Verbindungen nach Zypern eingestellt, was zu erheblichen Reisebeeinträchtigungen für Touristen führt. Zudem wird nicht dringend benötigten US-Regierungsmitarbeitern und deren Familienangehörigen die Ausreise aus dem Land gestattet. Die US-Behörden begründen diese Maßnahmen mit bestehenden Sicherheitsrisiken in der Region.

Angriff auf britischen Stützpunkt Akrotiri

Auslöser der erhöhten Alarmbereitschaft war ein Angriff in der Nacht zum Montag: Der britische Stützpunkt Akrotiri nahe der Hafenstadt Limassol wurde Ziel einer Drohne. Nach offiziellen Regierungsangaben wurden anschließend zwei weitere Drohnen abgefangen. Zyprische Medien berichteten unter Berufung auf Sicherheitskreise, dass die Drohnen möglicherweise aus dem Libanon gestartet worden sein könnten.

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Verstärkte Militärpräsenz der Nato und EU

Als Reaktion auf die Sicherheitslage verstärken Nato- und EU-Staaten ihre militärische Präsenz im östlichen Mittelmeerraum. Der britische Premierminister Keir Starmer kündigte an, dass Großbritannien Hubschrauber zur Drohnenabwehr sowie ein Kriegsschiff in die Region entsenden wird. Frankreich plant laut der staatlichen Nachrichtenagentur Cyprus News Agency (KYPE/CNA) die Entsendung von Luftabwehr- und Anti-Drohnen-Systemen sowie einer Fregatte.

Griechenland hat bereits vier F-16-Kampfflugzeuge nach Zypern verlegt, und zwei weitere Fregatten sollen folgen. Diese militärischen Verstärkungen unterstreichen die ernste Sicherheitslage in dem traditionell beliebten Urlaubsziel, das nun mit ungewöhnlichen Herausforderungen konfrontiert ist.

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