Wadephul kämpft mit Gummibärchen um Uno-Sicherheitsratssitz
Wadephul kämpft mit Gummibärchen um Uno-Sitz

In seiner Not greift Außenminister Wadephul auch zu Gummibärchen. Deutschland ist der zweitgrößte Zahler im Uno-System. Dennoch könnten zwei kleine Länder das Rennen um die europäischen Plätze im Sicherheitsrat machen. In New York kämpft der Außenminister um jede einzelne Stimme. Aus New York berichtet Christoph Schult.

Hintergrund der Bewerbung

Deutschland bewirbt sich um einen nichtständigen Sitz im UN-Sicherheitsrat für die Amtszeit 2027/2028. Die Bewerbung erfolgte jedoch relativ spät, was die Chancen erschwert. Konkurrenten sind unter anderem kleinere europäische Staaten, die ebenfalls um die begrenzten Plätze buhlen.

Wadephuls Strategie

Um Stimmen zu gewinnen, setzt Wadephul auf persönliche Gespräche und kleine Gesten. So verteilt er Gummibärchen an Diplomaten, um eine lockere Atmosphäre zu schaffen. „Jede Stimme zählt“, betont er. Deutschland hat in den letzten Jahren hohe Beiträge geleistet, doch das allein reicht nicht.

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Die Abstimmung findet im Juni statt. Der Ausgang ist ungewiss, da viele Länder ihre Stimmen an kleinere Nationen vergeben wollen, um eine breitere Vertretung zu ermöglichen. Wadephul bleibt optimistisch: „Wir kämpfen bis zur letzten Minute.“

Bedeutung des Sicherheitsrats

Der UN-Sicherheitsrat ist das mächtigste Gremium der Vereinten Nationen. Er entscheidet über Friedensmissionen, Sanktionen und andere wichtige Maßnahmen. Ein Sitz ist daher für Deutschlands Außenpolitik von großer Bedeutung.

Die deutsche Delegation in New York arbeitet intensiv daran, Unterstützung zu gewinnen. Neben Gummibärchen setzt man auf diplomatische Zusagen und bilaterale Treffen. Ob die späte Bewerbung ausgeglichen werden kann, bleibt abzuwarten.

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