Über 140 Privatgärten öffnen in Berlin und Brandenburg für Besucher
140 Privatgärten öffnen in Berlin und Brandenburg

Es blüht wieder in Berlin und Brandenburg: Über 140 private Gärten laden in dieser Saison Besucher ein, ihre grünen Oasen zu entdecken. Von farbenfrohen Tulpenmeeren über seltene Tomatensorten bis hin zu historischen Gärten ist eine große Vielfalt geboten. Die Aktion läuft an den kommenden Wochenenden und bietet Naturfreunden die Möglichkeit, hinter sonst verschlossene Gartentore zu blicken.

Vielfalt der Gärten begeistert

Organisator Mario Brüdigam vom Vorstand der Initiative erklärt, dass in diesem Jahr über 140 Gärten teilnehmen – die meisten in Brandenburg, einige auch in Berlin. Er selbst bewirtschaftet einen Garten in Zossen (Landkreis Teltow-Fläming), der mit Rosen, Tulpen, Lilien und Astern begeistert. Die Gärten reichen von naturbelassenen Flächen mit insektenfreundlichen Stauden über Züchtergärten mit ungewöhnlichen Pflanzensorten bis hin zu historischen Anlagen.

Initiative seit 2002

Die Initiative „Offene Gärten“ gibt es in der Region seit dem Jahr 2002. Ins Leben gerufen wurde sie vom Urania-Verein Wilhelm Foerster in Potsdam, später kam die Deutsche Gesellschaft für Gartenkunst und Landschaftskultur hinzu. Für einmalig fünf Euro können Interessierte die gesamte Saison über die Gärten besuchen. Viele der Gärtner bieten auch Ableger ihrer Pflanzen zum Verkauf an.

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„Oft sind es liebevoll gestaltete Gärten, in denen viel Herzblut steckt“, sagt Brüdigam über die Motivation der Besitzer, ihre Pforten zu öffnen. Viele seien stolz auf ihr Werk. In der vergangenen Saison kamen bis zu 12.000 Besucher. Die Gärten sind ein Paradies für Pflanzenliebhaber und alle, die Inspiration für die eigene Gestaltung suchen.

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