Im Potsdam Museum beginnt ab Samstag, dem 16. Mai 2026, eine neue Sonderausstellung, die sich einem der bedeutendsten Wahrzeichen der Landeshauptstadt widmet: dem Alten Markt. Die Schau beleuchtet die Entwicklung dieses historischen Platzes seit 1945 und thematisiert die damit verbundenen stadtplanerischen Diskussionen. Wie eine Sprecherin der Stadt mitteilte, stehen Pläne, Modelle und Architekturzeichnungen im Mittelpunkt der Präsentation.
Ein Ort voller Geschichte und Kontroversen
Der Alte Markt, einst das pulsierende Herz Potsdams, sei seit dem Ende des Zweiten Weltkriegs Schauplatz intensiver und oft hitziger Debatten gewesen, so die Sprecherin weiter. Die Ausstellung zeigt nicht nur historische Entwürfe, sondern ermöglicht den Besuchern auch, an Werkstatttischen die verschiedenen Planungsvarianten genau zu studieren. Dabei wird ein Bogen von der Vergangenheit bis in die Gegenwart gespannt.
Zukunftsfragen im Fokus
Neben der historischen Aufarbeitung widmet sich die Schau auch aktuellen Herausforderungen. Themen wie Klimaanpassung und die künftige Nutzung des Alten Marktes werden aufgegriffen. Die Ausstellung läuft bis zum 25. Oktober 2026 und bietet damit ausreichend Zeit, um sich mit der wechselvollen Geschichte und den Perspektiven dieses zentralen Ortes auseinanderzusetzen.
Das Potsdam Museum, ein kleines, aber feines Haus in der Innenstadt, zeigt regelmäßig Wechselausstellungen zur Stadtgeschichte. Die aktuelle Schau verspricht, sowohl für Einheimische als auch für Touristen interessante Einblicke zu bieten.



