DLRG rettete 2025 über 1.000 Menschen das Leben
DLRG rettete 2025 über 1.000 Menschen

Die Deutsche Lebens-Rettungs-Gesellschaft (DLRG) hat im vergangenen Jahr mehr als 1.000 Menschen das Leben gerettet. Das gab der Verband bei der Vorstellung seiner Jahresbilanz am Mittwoch in Bremen bekannt. Die Rettungsschwimmer waren bundesweit an Stränden, in Schwimmbädern und an anderen Gewässern im Einsatz.

Rettungen aus dem Wasser und am Ufer

Nach Angaben der DLRG wurden im Jahr 2025 insgesamt 1.023 Menschen vor dem Tod bewahrt. Davon wurden 689 Personen aus dem Wasser gerettet, während 334 Menschen durch Erste-Hilfe-Maßnahmen am Ufer oder Strand vor dem Ertrinken oder anderen lebensbedrohlichen Zuständen bewahrt wurden. Die Einsätze umfassten nicht nur klassische Ertrinkungsfälle, sondern auch medizinische Notfälle wie Herzinfarkte oder Herz-Kreislauf-Erkrankungen, die sich in der Nähe von Gewässern ereigneten.

Ehrenamtliche im Dauereinsatz

Insgesamt waren im vergangenen Jahr über 50.000 ehrenamtliche Rettungsschwimmerinnen und -schwimmer der DLRG im Einsatz. Sie leisteten rund 2,5 Millionen Stunden Wachdienst an deutschen Gewässern. Die Zahl der Rettungen lag damit leicht unter dem Vorjahreswert von 1.446 geretteten Menschen, was die DLRG unter anderem auf die Wetterbedingungen und die geringere Zahl von Badegästen an manchen Tagen zurückführte.

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Herausforderungen und Prävention

Die DLRG wies bei der Vorstellung der Bilanz auch auf die anhaltenden Herausforderungen hin. Dazu gehören die zunehmende Zahl von Nichtschwimmern unter Kindern und Jugendlichen sowie die Gefahren durch Strömungen und ungesicherte Badegewässer. Der Verband appellierte an die Politik, mehr in die Schwimmausbildung und die Sicherheit an Gewässern zu investieren. Zudem betonte die DLRG die Bedeutung von Aufklärungsarbeit, um Badeunfälle zu vermeiden.

Rückblick auf das Vorjahr

Im Jahr 2024 hatte die DLRG noch 1.446 Menschen gerettet, darunter 699 aus dem Wasser. Die damalige Bilanz war von einem besonders warmen Sommer mit vielen Badegästen geprägt. Die aktuellen Zahlen zeigen, dass die Arbeit der Lebensretter weiterhin unverzichtbar ist. Die DLRG plant, ihre Präventionskampagnen auszuweiten und die Ausbildung von Rettungsschwimmern zu fördern.

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